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05.10.2026

Gefechtsausbildung und Jagdkampfübung im Oktober: Manöver der Bundeswehr im Landkreis Würzburg

Vom 19. bis 22. Oktober 2026 führt die Bundeswehr zwei Manöverübungen im freien Gelände in den Landkreisen Würzburg und Main-Spessart durch. Insgesamt sind rund 130 Soldaten mit 18 Radfahrzeugen beteiligt. Das Landratsamt Würzburg bittet die Bevölkerung, sich von den übenden Truppen fernzuhalten. Liegengebliebenes Übungsmaterial, insbesondere Fundmunition oder sonstige Sprengmittel, kann gefährlich sein und darf nicht berührt werden. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, solche Funde umgehend der Polizei zu melden.

Gefechtsausbildung zwischen Leinach, Greußenheim und Remlingen

Die erste Übung findet vom 19. bis 21. Oktober anlässlich einer Gefechtsausbildung statt. Die Gemeinden Leinach, Greußenheim und Remlingen sowie Teile des Landkreises Main-Spessart sind davon betroffen. Es sind rund 50 Soldaten mit sechs Radfahrzeugen im Einsatz. Auch Nachtmärsche sind geplant. Dabei können Manöverpatronen sowie Signal-, Rauch- und Nebelmunition Verwendung finden.

Jagdkampfübung zwischen Thüngersheim, Güntersleben und Rimpar

Vom 20. bis 22. Oktober folgt eine Jagdkampfübung, die sich neben dem Landkreis Main-Spessart auf die Gemeinden Thüngersheim, Güntersleben und Rimpar erstreckt. Es nehmen rund 80 Soldaten mit zwölf Radfahrzeugen teil. Währenddessen lässt die Bundeswehr auch eine Drohne steigen. Flüge über Siedlungen sind jedoch nicht vorgesehen. Außerdem kommt es zu Nachtmärschen, bei denen Manöverpatronen und Signalmunition in Form von Licht eingesetzt werden.

Von der Bundeswehr verursachte Schäden können bei den jeweiligen Gemeinden gemeldet werden, die die Anträge an die zuständigen Stellen weiterleiten. Weitere Informationen dazu sind online im Bayern-Portal verfügbar: www.bayernportal.de/dokumente/leistung/10553265494?localize=false