Landkreis Würzburg trauert um Hubert Aiwanger
Der plötzliche und unerwartete Tod des bayerischen Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger hat große Bestürzung ausgelöst. Der Vorsitzende der Freien Wähler ist am 4. November 2026 im Alter von 55 Jahren verstorben.
„Hubert Aiwanger war ein streitbarer Politiker mit Ecken und Kanten, der klare Positionen vertrat und für seine Überzeugungen einstand“, würdigt Landrat Thomas Eberth den Verstorbenen. Beide standen über viele Jahre zu unterschiedlichen politischen Themen im persönlichen Austausch. „Ob die wirtschaftliche Entwicklung unserer Heimat oder Fragen rund um die Jagd – es gab viele Themen, die uns gemeinsam beschäftigt haben. Seine direkte Art, seine Bodenständigkeit und sein Einsatz für die Menschen in Bayern werden mir in Erinnerung bleiben“, so Eberth.
Hubert Aiwanger hat die bayerische Landespolitik über viele Jahre maßgeblich mitgestaltet. Als langjähriger Landes- und Bundesvorsitzender der Freien Wähler führte er seine Partei in die Regierungsverantwortung. Seit 2018 war er als Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Mitglied der Bayerischen Staatsregierung. Insbesondere die Interessen des ländlichen Raums und die wirtschaftliche Entwicklung Bayerns lagen ihm am Herzen.
„Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden besonders bei meiner Landratskollegin Tanja Schweiger, den beiden gemeinsamen Söhnen sowie allen Angehörigen und Freunden. Ihnen allen möchte ich mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen und viel Kraft, Zusammenhalt und Trost für die kommende Zeit wünschen. Ruhe in Frieden, Hubert“, so Landrat Eberth.