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Gesundheitsförderung I Prävention

Gesundheit bedeutet nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Damit die Menschen im Stadtgebiet und im Landkreis Würzburg lange gesund und aktiv bleiben, unterstützt das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg vielfältige Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vorbeugung von Krankheiten.

Was ist Prävention?

Prävention bedeutet, Krankheiten möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Dies geschieht vor allem durch die Reduzierung von Risikofaktoren, etwa durch Aufklärung, Vorsorgeuntersuchungen oder den Schutz vor gesundheitlichen Belastungen.

Was ist Gesundheitsförderung?

Gesundheitsförderung stärkt die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten jedes einzelnen Menschen. Ziel ist es, das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern, die eigene Gesundheit aktiv zu unterstützen und so langfristig mehr Lebensqualität zu schaffen.

Unser Auftrag

Die Gesundheitsförderung und Prävention im Gesundheitsamt richten sich sowohl an Einzelpersonen als auch an die Gesellschaft als Ganzes. Wir möchten dazu beitragen, dass Gesundheit gestärkt, Krankheiten vorgebeugt und das Wohlbefinden der Bevölkerung nachhaltig gefördert werden.


Unsere Zielgruppe

Ob Gesundheitsförderung oder Prävention - Gesundheit ist immer ein aktiver Prozess, der von den Menschen selbst angestoßen und gemeinsam mit ihnen gestaltet wird.

Grundsätzlich richtet sich unser Angebot an alle Menschen – unabhängig von Alter oder Lebenssituation. Denn die Vorbeugung von Krankheiten sowie die Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität betrifft uns alle.

Besonderes Augenmerk legen wir jedoch auf:

  • Kinder und Jugendliche, um frühzeitig gesunde Grundlagen zu schaffen
  • sozial benachteiligte Menschen, die häufig besonderen Unterstützungsbedarf haben
  • ältere Menschen, um ein gesundes und selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen

Damit möchten wir die Gesundheit in unserer Region ganzheitlich und nachhaltig fördern.

                       

Unser Aufgabenspektrum

Unser Aufgabenspektrum ist so vielfältig wie unsere Zielgruppen. Mit unterschiedlichen Maßnahmen tragen wir dazu bei, die Gesundheit der Menschen in der Region zu fördern und Krankheiten vorzubeugen:

  • Umsetzung von bundes- und landesweiten Gesundheitskampagnen
  • Mitarbeit in Arbeitskreisen und Netzwerken – wir bauen diese Strukturen auf, pflegen und koordinieren sie
  • Planung von Projekten, die sowohl das individuelle Verhalten als auch die Lebensbedingungen in den Blick nehmen (Verhaltens- und Verhältnisprävention)
  • Durchführung und Evaluation von Projekten, um ihre Wirksamkeit zu sichern
  • Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die Gesundheitswissen in ihrem Umfeld weitergeben
  • Information, Unterstützung und Beratung von Einrichtungen wie Schulen und Kindertageseinrichtungen
  • Öffentlichkeitsarbeit durch Flyer, Plakate, Broschüren und Pressemitteilungen

Unterstützt werden wir dabei von zahlreichen Kooperationspartnern aus dem Gesundheitswesen, unter anderem von Ämtern, Universitäten, Schulen und Kindertagesstätten. Gemeinsam schaffen wir so ein starkes Netzwerk für die Gesundheitsförderung und Prävention in Stadt und Landkreis Würzburg.




Masterplan Prävention

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) legte im Rahmen des Bayerischen Präventionsplans, bis einschließlich 2025, jedes Jahr ein gesundheitlich besonders relevantes Thema fest. Dieses Schwerpunktthema wurde über einen bestimmten Zeitraum hinweg mit vielfältigen landesweiten Projekten und Aktionen gemeinsam mit verschiedenen Partnern im Bereich Prävention aufgegriffen.

Der Masterplan Prävention Bayern ersetzt ab 2026 den bisherigen Bayerischen Präventionsplan aus dem Jahr 2015.

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach stellte im Juli 2025 die Schwerpunkte für den neuen Masterplan Prävention vor. Der Masterplan Prävention soll die Menschen im Freistaat bei einem gesunden Lebensstil unterstützen. Er dient als eine Art Kompass für die großen Herausforderungen für die Gesundheit, die sich aus den Bedingungen der modernen Lebenswelt ergeben und besteht aus 10 strukturellen sowie 10 gesundheitlichen Zielen.

10 strukturelle Ziele

  1. Ausbau von Präventionsmonitoring und Präventionsberichterstattung

  2. Präventionspool Bayern: Etablierung einer landesweiten Datenbank für Angebote und Aktivitäten, nutzbar für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Fachkräfte

  3. Modernisierung der Landesrahmenvereinbarung Prävention gemeinsam mit den Partnern

  4. Start für den Präventionsfonds Bayern zur Förderung innovativer Ansätze und als wirksame Unterstützung für Prävention und Gesundheitsförderung landesweit

  5. Einführung eines landesweiten bayerischen Präventionstages

  6. Einberufung einer interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) „Gesundheit in allen Politikbereichen – Health in all Policies“ für ressortübergreifenden Austausch

  7. Stärkung der Gesundheitsämter für die Moderation von Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort durch Einbindung der Gesundheitsregionenplus

  8. Regionale Präventionskonferenzen durch die Gesundheitsregionenplus als Kick-Off zur Unterstützung des Masterplan Prävention für Bayern.

  9. Bereitstellung digitaler Anwendungen für die Prävention

  10. Stärkung der Fachkräfte im Gesundheitsbereich durch Fortbildungen und Vernetzung ebenso wie durch Angebote zur Verbesserung der eigenen Gesundheit


                       

10 gesundheitliche Ziele

  1. Das Gesundheitswissen verbessern und zu gesundem Verhalten motivieren

  2. Die psychische Gesundheit stärken, in Krisen unterstützen, Einsamkeit verringern insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene sowie für ältere Menschen

  3. Eine gute persönliche Basis schaffen mit körperlicher Aktivität und gesunder Ernährung, Stressreduktion und gesundem Schlaf

  4. Übergewicht und Adipositas verringern, um Folgeerkrankungen vorzubeugen

  5. Für die Bedeutung von Mund- und Zahngesundheit sensibilisieren

  6. Die sexuelle Gesundheit schützen

  7. Die Teilnahme an Vorsorge, Früherkennung und Impfungen stärken und Methoden weiterentwickeln

  8. Süchtigem Verhalten und seinen Folgen vorbeugen: Den Konsum legaler Suchtmittel reduzieren, den Herausforderungen exzessiver Mediennutzung begegnen und die Schäden von Glücksspiel verringern

  9. Die Gesundheit unter den Bedingungen des Klimawandels schützen

  10. Pflegebedürftigkeit vermeiden oder hinauszögern

Weitere Informationen: Masterplan Prävention Bayern



Schwerpunktthemen des Bayerischen Präventionsplans der vergangenen Jahre

2025: Frauengesundheit - Wechseljahre

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach startet die Informationskampagne zum Thema Wechseljahre.

„Wir brauchen einen aktiveren Umgang mit dem Thema Wechseljahre in Unternehmen und in der Gesellschaft allgemein. Wir wollen ein breites Bewusstsein für die gesundheitlichen Veränderungen schaffen und das Thema von Tabus und Vorbehalten befreien. Denn die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Lebensphase mit besonderen gesundheitlichen Herausforderungen, die jede Frau durchläuft,“ so Judith Gerlach, MdL, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention.

Die Kampagne ist Teil des Jahresschwerpunktthemas Frauengesundheit „Frauen – sichtbar & gesund“ des Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention 2024/2025. Ziel ist es, Frauen über die typischen Veränderungen und gesundheitlichen Herausforderungen in den Wechseljahren zu informieren und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu gehören unter anderem Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme sowie langfristige Risiken wie Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Neben allgemeinen Informationsangeboten richtet sich die Kampagne auch gezielt an Arbeitgeber und Fachkräfte, um Frauen im beruflichen Umfeld zu unterstützen und für einen offenen Umgang mit dem Thema zu sensibilisieren.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

2024: »Frauen - sichtbar & gesund«

Frauen haben besondere gesundheitliche Bedürfnisse – von der Mädchengesundheit über Schwangerschaft und das Erwachsenenalter bis hin zum Seniorenalter. Ziel ist es, frauenspezifische Risiken besser bekannt zu machen und die Gesundheit von Frauen nachhaltig zu stärken.

2023: »Licht an. Damit Einsamkeit nicht krank macht.«

Einsamkeit kann jeden Menschen treffen – unabhängig vom Alter – und macht auf Dauer krank. Mit dieser Kampagne wird das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Offizielle Kampagnenseite
ZPG Informationen zum Thema Einsamkeit

2022: »Hand aufs Herz« - Herzinfarktprävention

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Bayern. Die Kampagne informierte über Risikofaktoren, Möglichkeiten der Vorbeugung und die wichtigsten Anzeichen eines Herzinfarkts.

Offizielle Kampagnenseite
ZPG Informationen zur Herzgesundheit


Gesundheitskampagnen und Aktionen 

Klimawandel und Gesundheitsschutz

Mit der Kampagne „Sonne(n) mit Verstand“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) hatten wir uns die letzten Jahre dem Thema Sonnenschutz und Hautkrebsprävention gewidmet. Diese Kampagne gibt es allerdings ab dem Jahr 2026 nicht mehr. Aufgrund der Aktualität und Wichtigkeit werden wir uns aber weiterhin den Themen Hautkrebsprävention und Hitzeschutz im Rahmen des Masterplan Prävention zuwenden.

Besonders Kinder und Jugendliche stehen im Fokus, da ihre Haut noch empfindlicher auf UV-Strahlung reagiert.

Seit mehreren Jahren informieren wir auf der Sportferienfreizeit am Würzburger Sanderrasen die Kinder spielerisch und interaktiv zum Thema Sonnenschutz. Auch in den Würzburger Freibädern, bei anderen Institutionen und beim Residenzlauf bieten Informationsstände eine unkomplizierte Möglichkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen: UV-Strahlung und Sonnenschutz

Würzburger Residenzlauf

Der Würzburger Residenzlauf ist ein traditionsreiches Laufevent für alle Altersklassen rund um das UNESCO-Weltkulturerbe Residenz. Seit Beginn der Kindergarten- und Schülerläufe im Jahr 2004 sind bereits fast 60.000 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften und Eltern an die Startlinie gegangen. Gemeinsam mit dem Fachbereich Sport der Stadt Würzburg unterstützen wir die Durchführung der Kindergarten- und Schulläufe. Der Residenzlauf fördert die Freude an der Bewegung, schafft aber auch eine wunderbare Atmosphäre gemeinsam (aktiv) zusammenzukommen. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch dem bewundernswerten Engagement vieler Lehrerinnen und Lehrer, dem pädagogischen Personal aus den Kindertagesstätten und natürlich auch den Elternbeiräten zu danken.

Das Projekt wird über den neu geschaffenen Präventionsfonds des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) finanziell unterstützt.

Weitere Informationen: Residenzlauf-Website

Würzburg bewegt sich & Würzburger Gesundheitstag

Wir beteiligen uns aktiv an den Aktionen „Würzburg bewegt sich“ und dem Würzburger Gesundheitstag, die beide die Gesundheit und Förderung der Bewegung in den Mittelpunkt stellen.

„Würzburg bewegt sich“ ist eine Mitmachaktion, bei der Anbieter und Anbieterinnen aus den Bereichen Sport, Bewegung, Gesundheit und Wellness kostenlose Schnupperstunden und Sportangebote für alle Würzburger und Würzburgerinnen anbieten. Während des mehrwöchigen Aktionszeitraums wird ein abwechslungsreiches Programm aus Kursen, Sportevents, Schnupperstunden und Vorträgen geboten – für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren, für Sportbegeisterte genauso wie für Bewegungsmuffel.

Der Würzburger Gesundheitstag ergänzt die Mitmachaktion durch ein Informationsangebot in der Innenstadt, bei dem sich zahlreiche Akteure aus dem Gesundheitsbereich präsentieren, darunter Selbsthilfegruppen, Kliniken, Beratungsstellen, Krankenkassen, soziale Organisationen und Verbände.

Die beiden Aktionen wechseln sich jährlich ab: In einem Jahr findet „Würzburg bewegt sich“ statt, im darauffolgenden Jahr der Würzburger Gesundheitstag. Beide Veranstaltungen werden vom Aktionskomitee Gesunde Stadt und dem Aktivbüro der Stadt Würzburg organisiert. Interessierte können sich über den Newsletter „Gesundheitsförderung“ für aktuelle Ausschreibungen und Angebote anmelden.

Weitere Informationen: Würzburg bewegt sich & Würzburger Gesundheitstag

Tag des Gesundheitsamtes

Der Tag des Gesundheitsamtes findet jährlich am 19. März statt, dem Geburtstag von Johann Peter Frank, dem Begründer des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Seit 2019 ruft das Robert Koch-Institut (RKI) diesen Tag aus, um die Arbeit der Gesundheitsämter in Deutschland zu würdigen und auf ihre vielfältigen Aufgaben aufmerksam zu machen.

Gesundheitsämter sind eine zentrale Säule für den Schutz und die Förderung der öffentlichen Gesundheit. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

  • Infektionsschutz und Hygieneüberwachung
  • Qualitätskontrolle von Trink- und Badewasser
  • Schulgesundheit und Amtsärztlicher Dienst
  • Schwangerenberatung, Sexualpädagogik und HIV-Beratung
  • Heilpraktikerwesen und psychosoziale Beratung
  • Beratung zu Kinder- und Jugendgesundheit sowie zur seelischen Gesundheit

Der Tag des Gesundheitsamtes bietet die Gelegenheit, die Arbeit der Ämter direkt kennenzulernen, Fragen zu stellen und Informationen über Präventionsmöglichkeiten zu erhalten.

In Jahr 2025 war das Gesundheitsamt Würzburg zum Tag des Gesundheitsamtes am QR-Code-Platz in der Eichhornstraße mit einem Infostand vertreten. Zwischen 10 und 14 Uhr konnten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über die Aufgaben und Angebote des Gesundheitsamtes informieren.

Ein Schwerpunkt lag auf den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels – etwa Hitzewellen, Starkregen oder die mögliche Ausbreitung neuer Infektionskrankheiten. Zusätzlich bot das Gesundheitsamt folgende interaktive Stationen:

  • Testen der eigenen Händedesinfektion
  • Sehtest
  • Präsentation einer Wasserfilteranlage
  • Glücksrad mit Informationen zu den Aufgabengebieten des Gesundheitsamtes

Ziel der Aktion war es, die Aufgaben des Gesundheitsamtes sichtbar zu machen und die Bevölkerung spielerisch über Prävention und Gesundheitsschutz aufzuklären.

Weitere Informationen: RKI Website - Tag des Gesundheitsamtes

Tag der seelischen Gesundheit

Der Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober ist Teil der bundesweiten Aktionswoche zur seelischen Gesundheit, die jährlich im Oktober unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Gesundheit stattfindet. Ziel des Aktionstages ist es, auf psychische Erkrankungen und Belastungen aufmerksam zu machen, Betroffene zu stärken und über Strategien zur Bewältigung sowie vorhandene Hilfsangebote zu informieren. Psychische Erkrankungen gehören mit rund 27,8 % betroffener Erwachsener pro Jahr in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen und sind eine der führenden Ursachen für den Verlust gesunder Lebensjahre.

Weitere Informationen: Aktionswoche seelische Gesundheit, Projekt Mimi Würzburg

Im Rahmen der Aktionswoche war das Gesundheitsamt Würzburg 2025 mit zwei Veranstaltungen vertreten:

Infostand in der Innenstadt (16.10.2025)

Unter dem Motto „Es ist normal, verschieden zu sein“ informierte das Team der psychosozialen Beratung am Vierröhrenbrunnen über häufige psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen sowie über regionale Hilfsangebote. Mit einem Glücksrad-Quiz, Informationsmaterialien – auch in einfacher Sprache – konnten sich Interessierte niederschwellig mit dem Thema auseinandersetzen.

Vortragsveranstaltung im Landratsamt Würzburg (10.11.2025)

Mit einer gut besuchten Informationsveranstaltung hat die psychosoziale Beratungsstelle des Gesundheitsamts für Stadt und Landkreis Würzburg für mehr Verständnis und Aufmerksamkeit für Menschen mit Messie-Syndrom geworben. Rund 100 Interessierte – darunter Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte – folgten der Einladung zur Fachveranstaltung „Das Messie-Syndrom verstehen, unterstützen und handeln“ ins Landratsamt Würzburg.

Vortrag: »Seelische Gesundheit« in einer Gemeinschaftsunterkunft (26.11.2025)

Gemeinsam mit dem Projekt MiMi Würzburg (Gesundheitsaufklärung von Mirgantinnen und Migranten für Migrantinnen und Migranten) und der Gemeinschaftsunterkunft in der Veitshöchheimer Straße hat das Gesundheitsamt einen Vortrag auf Arabisch zum Thema ,,psychische Gesundheit“ realisiert. Hierdurch konnten sich Geflüchtete ohne Sprachbarriere über diese Thematik informieren und austauschen.


Mit diesen Aktionen möchte das Gesundheitsamt dazu beitragen, seelische Gesundheit sichtbar zu machen, Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten zu erleichtern.

                               

Weitere Projekte zur Suchtprävention

Arbeitskreis "Das Netz"

„Das Netz“ ist ein institutionsübergreifender Arbeitskreis, der sich mit aktuellen und längerfristigen Möglichkeiten der Suchtprävention befasst.

Vorrangiges Ziel ist es, eine möglichst flächendeckende Suchtprävention für Stadt und Landkreis Würzburg zu gewährleisten.

Die beteiligten Akteure, aufgelistet nach Zuständigkeiten, finden Sie auf der Internetpräsenz von Das Netz - Würzburg.


Kontakt und Information

Frau Haberstock

www.das-netz-wuerzburg.de.

 


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