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Impfzentren

Am 29. Dezember 2020 haben die gemeinsamen Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg auf der Talavera und am Flugplatz Giebelstadt ihren Betrieb aufgenommen.

Derzeit werden in den Impfzentren überwiegend Personen „mit hoher Priorität“ (Stufe 2, sh. unten) geimpft.


Aktueller Impffortschritt

In den beiden Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg wurden insgesamt 119.726 Impfungen verabreicht. 70.126 Personen erhielten hier ihre Erstimpfung, 49.600 Personen wurden bereits zum zweiten Mal geimpft (Stand: 8. Juni 2021).

In den Kliniken wurden insgesamt 23.581 Impfungen verabreicht, davon 12.397 Erstimpfungen und 11.184 Zweitimpfungen (Stand: 7. Juni 2021).

In den Praxen erfolgten 62.700 Impfungen, davon 49.817 Erst- sowie 12.883 Zweitimpfungen (Stand: 7. Juni 2021).

Insgesamt wurden bislang somit 206.007 Impfungen in Stadt und Landkreis abgegeben, 132.340 Erstimpfungen sowie 73.667 Zweitimpfungen. Damit sind 45,8 Prozent der Bürger:innen in Stadt und Landkreis Würzburg erstgeimpft, bei der Zweitimpfung liegt die Quote bei 21,5 Prozent.

Zum Vergleich: Bayernweit wurden bislang 44,4 Prozent der Bürger:innen erstgeimpft, bei der Zweitimpfung liegt die Quote bei 21,4 Prozent (Stand: 7. Juni 2021; Quelle: impfdashboard.de).

Stand: 08. Juni 2021

Antwort auf aktuell häufig gestellte Fragen zur Corona-Schutzimpfung (Stand 20. Mai 2021)

Welche Prioritätengruppe wird aktuell in den Impfzentren geimpft?

Vorrangig werden Personen aus der Prioritätengruppe 2 in den Impfzentren geimpft. Am 17. Mai warteten noch 3.584 Personen aus dieser Gruppe auf einen Impftermin, davon sind 566 Personen über 70 Jahre alt.

Wie sieht es mit Impfstofflieferungen für Erstimpfungen aus, wann können wieder Erstimpfungen durchgeführt werden?

Ob für Erstimpfungen Impfstoff zur Verfügung gestellt wird, ist derzeit noch nicht gesichert. Wir können leider aktuell auch keine gesicherte Antwort darauf geben, wann uns wieder Impfstoff für Erstimpfungen geliefert wird. Die Zuteilungen erfolgen leider immer noch recht kurzfristig.

Warum dauert die Impfung der Priorisierungsgruppe 2 in Stadt und Landkreis Würzburg so lange?

Nicht alle Personen, die den ersten beiden Priorisierungsgruppen angehören, haben sich zum Start der Impfkampagne für eine Impfung entschieden. Täglich gibt es deswegen neue Registrierungen von Impfwilligen der Prioritätengruppe 1 und 2. Dies führt dazu, dass jeden Tag auch weiterhin Bürger:innen der beiden höchsten Priorisierungsgruppen ein Impfangebot erhalten.

Zudem ist die Anzahl der Personen in der Priorisierungsgruppe 2 in Stadt und Landkreis Würzburg aufgrund ihres Alters, ihrer Vorerkrankungen oder ihrer beruflichen Indikation besonders hoch.

Wann werden Personen mit Priorität 3 in den Impfzentren geimpft?

Leider ist die Zuteilung von Impfstoff für Erstimpfungen aktuell rückläufig, weshalb wir keine Prognose stellen können, wann Personen der Priorisierungsgruppe 3 geimpft werden können.

Wie komme ich als Person in der Prioritätengruppe 3 schneller an eine Impfung?

Die Hausärzte impfen zum Teil schon der Priorisierungsgruppe 3, es lohnt sich also durchaus, beim Hausarzt nachzufragen.

Personen, die eine Impfung bei ihrem Hausarzt bekommen haben, sollen Registrierungen für eine Impfung in den Impfzentren löschen, um den Mitarbeiter:innen der Impfzentren die Arbeit nicht unnötig zu erschweren, Terminangebote möglichst rasch an Impfwillige freizugeben und auch unverfälschte statistische Auswertungen zu ermöglichen.

Ist der Impfstoff für die Zweitimpfungen gesichert?

Nach den erfolgten Abfragen des Bayer. Gesundheitsministeriums gehen wir davon aus, dass die Zweitimpfungen gesichert sind. Wir planen diese Termine in den jeweiligen Impfintervallen ganz normal ein.

Ein Gerücht behauptete, dass Privatversicherte bei Impfungen bevorzugt werden. Fragen die Mitarbeiter*innen des Impfzentrums, wie der Impfwillige versichert ist?

Nein, das ist für die Impfung im Impfzentrum unerheblich. Eine Versichertenkarte ist beim Check-In auch nicht vorzulegen. Die Frage nach der Kassenzugehörigkeit wird bei der Registrierung im Impfportal auch nicht gestellt.

Können Impfwillige einen Impfstoff aussuchen?

Nein, eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich. Der Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung beinhaltet nach der Corona-Impfverordnung weiterhin nicht das Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen. Nachdem AstraZeneca nur noch für Menschen über 60 empfohlen wird, hat die Landesregierung entschieden, das Vakzin in den Impfzentren nicht mehr für die Erstimpfung zu verspritzen. Erstimpfungen mit Astra Zeneca sind nur noch in Arztpraxen vorgesehen.

Wer bezahlt die Impfungen im Impfzentrum?

Die Impfung ist für die Impfwilligen kostenlos. Der Bund beschafft, verteilt und finanziert alle Impfstoffe, die in Deutschland zum Einsatz kommen. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder (die Kommunen – beispielsweise Stadt und Landkreis Würzburg – finanzieren diese vor).



Priorisierungsgruppen für eine Corona-Schutzimpfung

Der vorrangig zu impfende Personenkreis ist durch die Coronavirus-Impfverordnung festgelegt. Diese sieht drei Gruppen vor, deren Angehörige sich mit Priorität impfen lassen können:

Priorisierung der Impfberechtigten
(Stand 24. Februar 2021)

Zur Gruppe mit "höchster Priorität", die den Impfstoff zuerst erhalten kann, zählen alle über 80-Jährigen. Außerdem gehören unter anderem dazu: Bewohner und Personal von Pflegeheimen, Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und im Rettungsdienst.

Zur zweiten Gruppe mit "hoher Priorität" zählen unter anderem Personen ab 70 Jahren, Menschen mit Trisomie 21, Demenzkranke und Transplantationspatienten. In diese Gruppe gehören auch Bereitschaftspolizisten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit einem Risiko ausgesetzt sind und Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind. Zudem zählen Bewohner von Obdachlosen- oder Asylbewerberunterkünften und enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren dazu.

Die dritte Gruppe umfasst unter anderem über 60-Jährige, Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Personen in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen sowie Beschäftigte der Kinder- und Jugendhilfen sowie Schulen, die nicht der zweiten Gruppe zugeordnet sind und Mitarbeiter im Einzelhandel.

Erst danach können sich alle übrigen Anspruchsberechtigten impfen lassen.


Im Folgenden haben wir Antworten auf organisatorische Fragen zu Ihrem Impftermin zusammengestellt:

Wie bekomme ich als Berechtigte:r einen Impftermin?

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zum Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung und zum Impfstoff im Allgemeinen haben, können sich an die zentrale Hotline 116 117 wenden.

Weiter können Sie sich online unter www.impfzentren.bayern für eine künftige Impfung registrieren, auch eine telefonische Registrierung unter der Telefonnumer 0931 8000844 ist möglich.

Wer Anspruch auf eine Schutzimpfung hat und in welcher Reihenfolge die priorisierten Gruppen geimpft werden, bestimmt die Coronavirus-Impfverordnung verbindlich
(sh. oben).

Was muss ich als Impfling mit Termin beachten?

  • Es wird dringend gebeten, erst zeitnah vor dem gebuchten Impftermin am Impfzentrum einzutreffen, da der Wartebereich nur begrenzte Kapazitäten hat.
  • Begleitpersonen können grundsätzlich nicht mit ins Impfzentrum, da die vorhandenen Sitzplätze und die Raumkapazitäten hierfür nicht ausreichen. Dies ist nur im Notfall möglich.
  • Für gehbehinderte Impflinge stehen Rollstühle bereit. Die Impfzentren sind barrierefrei eingerichtet.
  • Parkmöglichkeiten bestehen sowohl auf der Talavera als auch am Flugplatz Giebelstadt in unmittelbarer Nähe des Eingangs.

Welche Dokumente bringe ich zur Impfung mit?

Die Coronaschutzimpfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert. Deshalb bringen Sie bitte Ihren Impfausweis mit, falls vorhanden. Auch weitere wichtige Unterlagen, wie ein Herzpass oder ein Diabetikerausweis sollten mitgebracht werden. Denken Sie bitte weiter an Ihren Personalausweis bzw. Reisepass. Zum Nachweis möglicher Vorerkrankungen ist es hilfreich, Ihren Medikamentenplan vorzulegen.

Die Einwilligungserklärung und das Aufklärungsmerkblatt können Sie auf der Seite www.impfen-wuerzburg.de herunterladen. Alle benötigten Formulare werden Ihnen aber auch in der Buchungsbestätigungsmail zugesandt.

Benötige ich einen Berechtigungsschein?

Das Versenden von amtlichen Benachrichtigungen oder Berechtigungsscheinen ist derzeit nicht vorgesehen.

  • Bei Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, genügt ein amtlicher Lichtbildausweis, der das Alter des Impflings dokumentiert.
  • Die übrigen Personengruppen, die prioritär Anspruch auf die Impfung haben – zum Beispiel Personal von Pflegeheimen, auf Intensivstationen oder Notaufnahmen – benötigen eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers.


Wo und wie können Personen über 80 Jahren geimpft werden?

Für Personen über 80 Jahre, die nicht in den Pflegeinrichtungen wohnen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Zum einen können sie ihre Impfung in den beiden Impfzentren (Würzburger Talavera bzw. Flugplatz Giebelstadt) erhalten.

    Grundsätzlich gilt auch hier: Impfungen erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminvergabe (online oder telefonisch).

  2. Zum zweiten verabreichen seit Anfang April auch Hausärzte Corona-Schutzimpfungen.

Weitere Informationen rund ums Thema Impfen

können Sie auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums nachlesen.


Personal für Impfzentren und mobile Impfteams gesucht!

Hier können Sie sich bewerben:

Ärzte

KVB-Bezirksstelle Unterfranken,
E-Mail: corona-impfen-ufr@kvb.de

Verwaltung und medizinisches Fachpersonal

Bayerisches Rotes Kreuz:
www.brk-wuerzburg.de/jobs

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.:
https://www.johanniter.de/juh/lv-bayern/rv-unterfranken/so-koennen-sie-bei-uns-in-unterfranken-mitmachen/stellenanzeigen-in-unterfranken/