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Gesundheitssektor im Landkreis Würzburg

Die Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) – d.h. mit FFP2/FFP3- und OP-Masken, Schutzanzügen, Handschuhen und Hand-und Flächendesinfektionsmitteln – wird zentral aus München gesteuert.


BMAS: Wiederverwendung von Atemschutzmasken

1. April 2020 - Der Schutz des medinzinischen Personals hat oberste Priorität, schreibt das BMAS und erlaubt die Wiederverwendung von medizinischen Atemschutzmasken in Ausnahmefällen:

                                       

                        
Landkreis Würzburg: Materialanforderung mittels Bestellschein

Das Bayerische Innenministerium hat am 20. März 2020 die Verteilung von Material zum persönlichen Schutz vor der Corona-Pandemie (SARS-CoV-2) geregelt.

Bitte melden Sie Ihren Bedarf zum Schutz vulnerabler Gruppen ab sofort mittels des Bestellscheins an und senden Sie Ihre Anforderung per Mail an logistik@kfv-wuerzburg.de zurück.

Wichtige Hinweise für die Materialanforderung   

  • Die dynamische Situation der Corona-Lage führt derzeit zu Lieferengpässen, von denen alle Endkunden betroffen sind.

  • Sorgen Sie bitte unbedingt auch weiterhin in eigener Verantwortung für Schutzmaterial für Ihre Praxis/ Einrichtung, um so das zentrale Logistikmanagement zu entlasten und gehen Sie mit Ihren Materialien ressourcenschonend um.

  • Die Verteilung erfolgt nach vordefinierten Kriterien und entsprechend der medizinischen Notwendigkeit. Eine Anfahrt an das Logistikzentrum ist nicht nötig.

  • Wir weisen darauf hin, dass gegebenenfalls anfallende Kosten an die Bedarfsträger von Einrichtungen weitergegeben werden müssen.

  • Hinweis: Die Beschaffungssituation ist aufgrund der andauernden Pandemie weltweit angespannt. Der Landkreis Würzburg kann daher nicht gewährleisten, dass alle ausgelieferten Artikel eine Schutzwirkung gemäß den in Deutschland gültigen Zertifizierungsregeln sicherstellen.


Das Tragen und Verwenden der gelieferten Artikel liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Anwenders. Soweit gesetzlich zulässig, sind alle Ansprüche gegen den Landkreis Würzburg im Zusammenhang mit den gelieferten Artikeln ausgeschlossen.

Vorerst können Ihre Bestellungen voraussichtlich nur zu Teilen und für folgende Bedarfsträger erfüllt werden:

  • Main-Klinik Ochsenfurt
  • Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen (inkl. ambulante Dienste der Pflege)
  • Einrichtungen der Eingliederungshilfe u. ä.
  • Hospize
  • Altenheime
  • Ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte (soweit eine ausreichende Belieferung über die Kassenärztliche Vereinigung Bayern nicht erfolgt)
  • Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)

sowie nachrangig:

  • Zahnärzte/Zahnärztinnen
  • Hebammen
  • Heilmittelerbringer
  • Bestatter
  • Kirchen und Glaubensgemeinschaften

                                                            

Im Stadtgebiet Würzburg ansässige Einrichtungen

Für im Stadtgebiet ansässige Einrichtungen hat die Stadt Würzburg eine entsprechende Seite eingerichtet:

   

Informationen für Hausärzte

Umgang mit Verdachtsfällen, Kontaktpersonen und Infizierten

Der Bayerische Hausärzteverband bietet in einer schematischen Darstellung eine Übersicht zum Umgang mit COVID-19-Infizierten und Verdachtsfällen:

Meldepflicht von begründeten Verdachtsfällen

Meldepflichtig ist der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion, die durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hervorgerufen wird. Die Meldung des Verdachts einer Erkrankung hat nur zu erfolgen, wenn der Verdacht nach dem Stand der Wissenschaft sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang begründet ist. Die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Empfehlung ist zu berücksichtigen 

Zur Meldung verpflichtete Personen

Meldepflichtig sind nicht nur Ärzte, sondern auch Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs und Leiter von Einrichtungen (u.a. Schulen, Kindergärten, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen und sonstigen Massenunterkünften). Gerade in diesen Bereichen ist die Meldepflicht wichtig, um frühzeitig Ausbrüche von COVID-19 zu erkennen und Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen einleiten zu können.

Meldeweg

Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt. Sofern die betroffene Person in einer Einrichtung (z.B. Krankenhaus, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung) betreut oder untergebracht ist, hat die Meldung an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die Einrichtung befindet.

Weitere Informationen zu Meldeinhalten und Fristen

auf den Webseiten des Robert Koch Instituts

Praxisschließung - Anspruch auf Entschädigung

Ärzte und Psychotherapeuten haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

Details fasst die KVB in dieser Praxisinformation zusammen:

 

 

           

Informationen für Pflegeeinrichtungen

FAQs von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten und stationären Pflegeeinrichtungen

Gesundheitsministerium erlässt Aufnahmestopp für Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen

04.04.2020
Corona Hände waschen
Schutz in Bayerns Pflegeheimen vor Corona-Pandemie wird weiter verstärkt - Huml: Ab Samstag Aufnahmestopp - Gesundheitsministerium hat Allgemeinverfügung erlassen Mehr

Dokumente

Infektionsschutz in Alten- und Pflegeheimen

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gibt Handlungsanweisungen für Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe zum Thema SARS-CoV-2-Infektionsschutz heraus:

 

 

  

Anpassung des Personalbedarfs an Medizinern und Pflegern

Vorbereitungen für zusätzlichen Bedarf an Medizinern - Gemeinsamer Aufruf der Gesundheitsministerin und der Bayerischen Landesärztekammer

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt die Vorbereitungen für einen zusätzlichen Bedarf an Medizinern beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie. Huml betonte am Freitag in München: "Unsere Ärztinnen und Ärzte verdienen für ihren engagierten Einsatz gegen die Corona-Pandemie große Anerkennung! Derzeit lässt sich nicht voraussagen, wie sich die Infektionslage in Bayern entwickelt. Deshalb bitten wir gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) alle Mediziner, die derzeit nicht in medizinische Versorgungsstrukturen eingebunden sind, um ihre Unterstützung. Auch Medizinstudierende sind dabei willkommen."

Zugleich werden alle Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren, Gesundheitsämter, Betreiber von Bürgertelefonen etc. gebeten, ihren Bedarf an zusätzlicher ärztlicher Mitarbeit zu melden. Huml erläuterte: "Die BLÄK hat eine Website erstellt, auf der sich die angesprochenen Zielgruppen eintragen können. So können Angebot und Bedarf an zusätzlicher ärztlicher Mitarbeit zusammengebracht werden."

Zu finden ist die Website unter folgender Internetadresse: https://freiwillige.blaek.de .

Sehr erfolgreich gestartet ist der Aufruf der Ministerin an Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml hob hervor: "Innerhalb von wenigen Tagen haben sich über 1.700 Personen gemeldet. Dieses Signal der Hilfsbereitschaft ist beeindruckend. Wir können in der Krise auf eine breite Unterstützung zurückgreifen." Auf der gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern entwickelten Online-Plattform www.pflegepool-bayern.de  können sich auch weiterhin Pflegekräfte melden, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind.

Pflegepool für Bayern

Bayern bereitet sich in der Corona-Krise darauf vor, die pflegerische Versorgung der Menschen sicherzustellen. Jede Unterstützung ist hier gefragt!

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bittet deshalb in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern alle Personen mit einer Ausbildung oder Erfahrung in einem pflegerischen Beruf sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA) um ihre Unterstützung.

Zentrale Plattform

Auf der Plattform https://www.vdpb-bayern.de/pflegepool-fuer-bayern/ können Sie sich registrieren, wenn Sie die Möglichkeit haben, die pflegerische und medizintechnische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen.

Bei Bedarf werden Ihre Kontaktdaten an die lokalen Behörden und Einsatzstellen weitervermittelt, die vor Ort die konkrete Einsatzplanung in Absprache mit Ihnen übernehmen.

Kontakt

Telefon 089 2620715-02
E-Mail pflegepool-bayern@vdpb-bayern.de