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Gesundheitssektor im Landkreis Würzburg

Landkreis Würzburg: Materialanforderung mittels Bestellschein

Bitte melden Sie Ihren Bedarf, insbesondere auch zum Schutz vulnerabler Gruppen, ab sofort mittels des Bestellscheins an und senden Sie Ihre Anforderung per Mail an logistik@kfv-wuerzburg.de zurück.

ermöglicht insbesondere Pflege- und Behinderteneinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Ärzten, Physiotherapeuten oder Hebammen im Landkreis die Bestellung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) PDF 1,3 MB
ermöglicht insbesondere Kommunen, Schulen, Kindertagesstätten, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Gewerbetreibenden im Landkreis die Anforderung von Desinfektionsmitteln, Mehrfachmasken sowie auch Tröpfchenabweisern ("Visieren") PDF 433 kB
 

Wichtige Hinweise für die Materialanforderung und -abholung

Eine Bereitstellung von Schutzmaterialien erfolgt entsprechend der Verfügbarkeit der jeweiligen Ressourcen.

Eine bestätigte Anforderung kann in der Regel jeweils am Folgetag (Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr)

  • im Feuerwehrzentrum Klingholz, Georg-Heinrich-Appl-Str. 5 in 97234 Reichenberg-Klingholz,

abgeholt werden.

Das Tragen und Verwenden der gelieferten Artikel liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Anwenders. Soweit gesetzlich zulässig, sind alle Ansprüche gegen den Landkreis Würzburg im Zusammenhang mit den gelieferten Artikeln ausgeschlossen.                                       

   

Informationen für Hausärzte

Umgang mit Verdachtsfällen, Kontaktpersonen und Infizierten

Der Bayerische Hausärzteverband bietet in einer schematischen Darstellung eine Übersicht zum Umgang mit COVID-19-Infizierten und Verdachtsfällen:

Meldepflicht von begründeten Verdachtsfällen

Meldepflichtig ist der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion, die durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hervorgerufen wird. Die Meldung des Verdachts einer Erkrankung hat nur zu erfolgen, wenn der Verdacht nach dem Stand der Wissenschaft sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang begründet ist. Die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Empfehlung ist zu berücksichtigen 

Zur Meldung verpflichtete Personen

Meldepflichtig sind nicht nur Ärzte, sondern auch Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs und Leiter von Einrichtungen (u.a. Schulen, Kindergärten, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen und sonstigen Massenunterkünften). Gerade in diesen Bereichen ist die Meldepflicht wichtig, um frühzeitig Ausbrüche von COVID-19 zu erkennen und Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen einleiten zu können.

Meldeweg

Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt. Sofern die betroffene Person in einer Einrichtung (z.B. Krankenhaus, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung) betreut oder untergebracht ist, hat die Meldung an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die Einrichtung befindet.

Weitere Informationen zu Meldeinhalten und Fristen

auf den Webseiten des Robert Koch Instituts

Praxisschließung - Anspruch auf Entschädigung

Ärzte und Psychotherapeuten haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter.

Details fasst die KVB in dieser Praxisinformation zusammen:

 

 

           

Informationen für Pflegeeinrichtungen

FAQs von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten und stationären Pflegeeinrichtungen

Besuche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Seit 29. Juni 2020 ist das allgemeine Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen aufgehoben und wurde durch die Besuchsregelungen der jeweiligen Einrichtung ersetzt.

Der Schutz der Gesundheit mit passgenauen Hygienekonzepten, der Maskenpflicht für alle Besucherinnen und Besucher und dem Gebot des Mindestabstands steht weiter an erster Stelle.

Demnach haben die Einrichtungen Schutz- und Hygienekonzepte auf der Grundlage des vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Schutz- und Hygienekonzepte, die nach dem 28. Juni 2020 fertiggestellt werden, sind von den Einrichtungen im Benehmen mit der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auszuarbeiten.

  

Aufnahmestopp für Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen aufgehoben

Der Aufnahmestopp für stationäre Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung wurde zum 25. Mai 2020 unter Auflagen aufgehoben.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Wegen der besonderen Gefährdung von Pflegebedürftigen und der oft schweren Krankheitsverläufe erfordert diese Erleichterung jedoch zukünftig individuelle Aufnahmekonzepte der betroffenen Einrichtungen.

Voraussetzung für eine Aufnahme sowie die Rückverlegung von Bewohnerinnen und Bewohnern ist demnach ein einrichtungsindividuelles Schutz- und Hygienekonzept, das den größtmöglichen Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals gewährleistet.

Infektionsschutz in Alten- und Pflegeheimen

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat Handlungsanweisungen für Alten- und Pflegeheime sowie für stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe entwickelt:

  • Jede Pflegeeinrichtung hat einen Pandemiebeauftragten zu benennen, der bei einem Infektionsgeschehen alle Maßnahmen koordiniert und Ansprechpartner für die Behörden ist.
  • Bereits bei dem Verdacht auf eine übertragbare Erkrankung müssen geeignete Präventions- und Schutzmaßnahmen eingeleitet werden.
  • Um Infektionsketten rasch unterbinden zu können, sieht das Konzept außerdem vor, betroffene Bewohnerinnen und Bewohner umgehend zu isolieren und/oder Erkrankte in Krankenhäuser oder andere Einrichtungen zu verlegen. Vor Ort arbeiten das Gesundheitsamt, das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie die Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) – eng zusammen.

Die „Handlungsanweisungen für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen)“ werden derzeit vom Gesundheitsministerium überarbeitet.

    

  

Anpassung des Personalbedarfs an Medizinern und Pflegern

Vorbereitungen für zusätzlichen Bedarf an Medizinern - Gemeinsamer Aufruf der Gesundheitsministerin und der Bayerischen Landesärztekammer

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt die Vorbereitungen für einen zusätzlichen Bedarf an Medizinern beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie. Huml betonte am Freitag in München: "Unsere Ärztinnen und Ärzte verdienen für ihren engagierten Einsatz gegen die Corona-Pandemie große Anerkennung! Derzeit lässt sich nicht voraussagen, wie sich die Infektionslage in Bayern entwickelt. Deshalb bitten wir gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) alle Mediziner, die derzeit nicht in medizinische Versorgungsstrukturen eingebunden sind, um ihre Unterstützung. Auch Medizinstudierende sind dabei willkommen."

Zugleich werden alle Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren, Gesundheitsämter, Betreiber von Bürgertelefonen etc. gebeten, ihren Bedarf an zusätzlicher ärztlicher Mitarbeit zu melden. Huml erläuterte: "Die BLÄK hat eine Website erstellt, auf der sich die angesprochenen Zielgruppen eintragen können. So können Angebot und Bedarf an zusätzlicher ärztlicher Mitarbeit zusammengebracht werden."

Zu finden ist die Website unter folgender Internetadresse: https://freiwillige.blaek.de .

Sehr erfolgreich gestartet ist der Aufruf der Ministerin an Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml hob hervor: "Innerhalb von wenigen Tagen haben sich über 1.700 Personen gemeldet. Dieses Signal der Hilfsbereitschaft ist beeindruckend. Wir können in der Krise auf eine breite Unterstützung zurückgreifen." Auf der gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern entwickelten Online-Plattform www.pflegepool-bayern.de  können sich auch weiterhin Pflegekräfte melden, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind.

Pflegepool für Bayern

Bayern bereitet sich in der Corona-Krise darauf vor, die pflegerische Versorgung der Menschen sicherzustellen. Jede Unterstützung ist hier gefragt!

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bittet deshalb in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern alle Personen mit einer Ausbildung oder Erfahrung in einem pflegerischen Beruf sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA) um ihre Unterstützung.

Zentrale Plattform

Auf der Plattform https://www.vdpb-bayern.de/pflegepool-fuer-bayern/ können Sie sich registrieren, wenn Sie die Möglichkeit haben, die pflegerische und medizintechnische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen.

Bei Bedarf werden Ihre Kontaktdaten an die lokalen Behörden und Einsatzstellen weitervermittelt, die vor Ort die konkrete Einsatzplanung in Absprache mit Ihnen übernehmen.

Kontakt

Telefon 089 2620715-02
E-Mail pflegepool-bayern@vdpb-bayern.de