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Impfzentren

Am 29. Dezember 2020 haben die gemeinsamen Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg auf der Talavera und am Flugplatz Giebelstadt ihren Betrieb aufgenommen.

Derzeit werden in den Impfzentren überwiegend Personen „mit hoher Priorität“ (Stufe 2, sh. unten) geimpft.


Aktueller Impffortschritt

In den beiden Impfzentren von Stadt und Landkreis Würzburg wurden insgesamt 82.446 Impfungen verabreicht. 60.277 Personen erhielten hier ihre Erstimpfung, 22.169 Personen wurden bereits zum zweiten Mal geimpft (Stand 4. Mai 2021).

In den Kliniken wurden insgesamt 19.089 Impfungen durchgeführt, davon 11.145 Erstimpfungen und 7.944 Zweitimpfungen (Stand 3. Mai 2021).

In den Praxen erfolgten 19.102 Impfungen, davon 18.726 Erst- sowie 376 Zweitimpfungen (Stand 3. Mai 2021).

Insgesamt wurden bislang somit 120.637 Impfungen in Stadt und Landkreis abgegeben, 90.148 Erstimpfungen und sowie 30.489 Zweitimpfungen. Damit sind 31,2 Prozent der Bürger*innen in Stadt und Landkreis Würzburg erstgeimpft, bei der Zweitimpfung liegt die Quote bei 10,5 Prozent. Zum Vergleich: bayernweit wurden bislang 28,8 Prozent der Bürger:innen erstgeimpft, bei der Zweitimpfung liegt die Quote bei 7,5 Prozent (Stand 3. Mai 2021).

Stand: 4. Mai 2021


Antwort auf aktuell häufig gestellte Fragen zur Corona-Schutzimpfung (Stand 29. April 2021)


In welcher Priorisierungsgruppe finden derzeit Impfungen statt?

Die Impfungen finden im Impfzentrum auf der Talavera zurzeit noch in der Priorisierungsgruppe 2 statt. Im Impfzentrum Giebelstadt werden je nach Impfbereitschaft und Anzahl der Impfberechtigten der Priorisierungsgruppen 1 und 2 bereits Personen der Priorisierungsgruppe 3 geimpft.

Welche Rolle spielen noch Personen der höchsten Priorisierung („Prio-Gruppe 1“)?

Nicht alle Personen, die der ersten Priorisierungsgruppe angehören, haben sich zum Start der Impfkampagne für eine Impfung entschieden. Täglich gibt es deswegen neue Registrierung von Impfwilligen der Prio-Gruppe 1. Dies führt dazu, dass jeden Tag auch weiterhin Bürger*innen der höchsten Priorisierungsgruppe in den Impfzentren geimpft werden. Diese Anzahl schwankt täglich zwischen zwei- und dreistelligen Werten.

Die Impfpriorisierung soll im Juni aufgehoben werden. Würde das den Verwaltungsaufwand in den Impfzentren erhöhen oder reduzieren?

Wenn die Impfung der Priorisierungsgruppen 1 bis 3 nahezu abgeschlossen wäre, könnte der Verwaltungsaufwand für die Bürger*innen und das Verwaltungspersonal erheblich reduziert werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Impfzentren ausreichend Impfstoff zugeteilt bekommen, um eine schnelle Durchimpfung aller Alters- und Berufsgruppen zu erreichen.

Andere Landkreise begannen früher mit der Impfung von Personen der Prio-Gruppe 3. Wie kommt das?

Insbesondere im städtischen Umfeld ist die Dichte an Personen der höchstpriorisierten Gruppe sehr hoch – darunter fallen Bürger*innen über 80 und medizinisches Personal sowie verschiedene Berufsgruppen. Die Alters- und Bevölkerungsstruktur einer Region hat somit auch immer Auswirkungen auf den Impffortschritt.

Hinzu kommt, dass die Impfbereitschaft auch teilweise sehr unterschiedlich ist. So können sich ländlich geprägte Regionen in den jeweiligen Impffortschritten von städtischen Gebieten durchaus unterscheiden.

Wie viele registrierte Personen warten derzeit noch auf einen Impftermin in Stadt und Landkreis Würzburg?

Derzeit warten knapp 72.000 Personen auf einen Impftermin (Stand 29. April morgens). Michael Dröse, einer der beiden Verwaltungsleiter der Impfzentren, appelliert an die Bürger*innen, Mehrfachregistrierungen auszubessern. Immer wieder komme es vor, dass Personen zwei, drei oder auch vier Registrierungen mit den gleichen Daten anlegen. Dies erschwert die Arbeit der Mitarbeiter*innen in den Impfzentren und verfälscht statistische Auswertungen. Zudem bittet er Personen, die eine Impfung bei ihrem Hausarzt bekommen haben, Registrierungen für eine Impfung in den Impfzentren zu löschen.

Ein Gerücht behauptete, dass Privatversicherte bei Impfungen bevorzugt werden. Fragen die Mitarbeiter*innen des Impfzentrums, wie der Impfwillige versichert ist?

Nein, das ist für die Impfung im Impfzentrum unerheblich. Eine Versichertenkarte ist beim Check-In auch nicht vorzulegen. Die Frage nach der Kassenzugehörigkeit wird bei der Registrierung im Impfportal auch nicht gestellt.

Können Impfwillige einen Impfstoff aussuchen?

„Nein, eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich“, informiert Michael Dröse. „Der Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung beinhaltet nach der Corona-Impfverordnung weiterhin nicht das Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen“, so Dröse weiter. Nachdem AstraZeneca nur noch für Menschen über 60 empfohlen wird, hat die Landesregierung entschieden, das Vakzin in den Impfzentren nicht mehr für die Erstimpfung zu verspritzen. Erstimpfungen mit Astra Zeneca sind nur noch in Arztpraxen vorgesehen.

Wer bezahlt die Impfungen im Impfzentrum?

„Die Impfung ist für die Impfwilligen kostenlos“, betont Michael Dröse. Der Bund beschafft, verteilt und finanziert alle Impfstoffe, die in Deutschland zum Einsatz kommen. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder (die Kommunen – beispielsweise Stadt und Landkreis Würzburg – finanzieren diese vor).



Priorisierungsgruppen für eine Corona-Schutzimpfung

Der vorrangig zu impfende Personenkreis ist durch die Coronavirus-Impfverordnung festgelegt. Diese sieht drei Gruppen vor, deren Angehörige sich mit Priorität impfen lassen können:

Priorisierung der Impfberechtigten
(Stand 24. Februar 2021)

Zur Gruppe mit "höchster Priorität", die den Impfstoff zuerst erhalten kann, zählen alle über 80-Jährigen. Außerdem gehören unter anderem dazu: Bewohner und Personal von Pflegeheimen, Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und im Rettungsdienst.

Zur zweiten Gruppe mit "hoher Priorität" zählen unter anderem Personen ab 70 Jahren, Menschen mit Trisomie 21, Demenzkranke und Transplantationspatienten. In diese Gruppe gehören auch Bereitschaftspolizisten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit einem Risiko ausgesetzt sind und Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind. Zudem zählen Bewohner von Obdachlosen- oder Asylbewerberunterkünften und enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren dazu.

Die dritte Gruppe umfasst unter anderem über 60-Jährige, Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Personen in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen sowie Beschäftigte der Kinder- und Jugendhilfen sowie Schulen, die nicht der zweiten Gruppe zugeordnet sind und Mitarbeiter im Einzelhandel.

Erst danach können sich alle übrigen Anspruchsberechtigten impfen lassen.


Im Folgenden haben wir Antworten auf organisatorische Fragen zu Ihrem Impftermin zusammengestellt:

Wie bekomme ich als Berechtigte:r einen Impfteronmin?

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zum Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung und zum Impfstoff im Allgemeinen haben, können sich an die zentrale Hotline 116 117 wenden.

Weiter können Sie sich online unter www.impfzentren.bayern für eine künftige Impfung registrieren, auch eine telefonische Registrierung unter der Telefonnumer 0931 8000844 ist möglich.

Wer Anspruch auf eine Schutzimpfung hat und in welcher Reihenfolge die priorisierten Gruppen geimpft werden, bestimmt die Coronavirus-Impfverordnung verbindlich
(sh. oben).

Was muss ich als Impfling mit Termin beachten?

  • Es wird dringend gebeten, erst zeitnah vor dem gebuchten Impftermin am Impfzentrum einzutreffen, da der Wartebereich nur begrenzte Kapazitäten hat.
  • Begleitpersonen können grundsätzlich nicht mit ins Impfzentrum, da die vorhandenen Sitzplätze und die Raumkapazitäten hierfür nicht ausreichen. Dies ist nur im Notfall möglich.
  • Für gehbehinderte Impflinge stehen Rollstühle bereit. Die Impfzentren sind barrierefrei eingerichtet.
  • Parkmöglichkeiten bestehen sowohl auf der Talavera als auch am Flugplatz Giebelstadt in unmittelbarer Nähe des Eingangs.

Welche Dokumente bringe ich zur Impfung mit?

Die Coronaschutzimpfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert. Deshalb bringen Sie bitte Ihren Impfausweis mit, falls vorhanden. Auch weitere wichtige Unterlagen, wie ein Herzpass oder ein Diabetikerausweis sollten mitgebracht werden. Denken Sie bitte weiter an Ihren Personalausweis bzw. Reisepass. Zum Nachweis möglicher Vorerkrankungen ist es hilfreich, Ihren Medikamentenplan vorzulegen.

Die Einwilligungserklärung und das Aufklärungsmerkblatt können Sie auf der Seite www.impfen-wuerzburg.de herunterladen. Alle benötigten Formulare werden Ihnen aber auch in der Buchungsbestätigungsmail zugesandt.

Benötige ich einen Berechtigungsschein?

Das Versenden von amtlichen Benachrichtigungen oder Berechtigungsscheinen ist derzeit nicht vorgesehen.

  • Bei Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, genügt ein amtlicher Lichtbildausweis, der das Alter des Impflings dokumentiert.
  • Die übrigen Personengruppen, die prioritär Anspruch auf die Impfung haben – zum Beispiel Personal von Pflegeheimen, auf Intensivstationen oder Notaufnahmen – benötigen eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers.


Wo und wie können Personen über 80 Jahren geimpft werden?

Für Personen über 80 Jahre, die nicht in den Pflegeinrichtungen wohnen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Zum einen können sie ihre Impfung in den beiden Impfzentren (Würzburger Talavera bzw. Flugplatz Giebelstadt) erhalten.

    Grundsätzlich gilt auch hier: Impfungen erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminvergabe (online oder telefonisch).

  2. Zum zweiten verabreichen seit Anfang April auch Hausärzte Corona-Schutzimpfungen.

Weitere Informationen rund ums Thema Impfen

können Sie auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums nachlesen.


Personal für Impfzentren und mobile Impfteams gesucht!

Hier können Sie sich bewerben:

Ärzte

KVB-Bezirksstelle Unterfranken,
E-Mail: corona-impfen-ufr@kvb.de

Verwaltung und medizinisches Fachpersonal

Bayerisches Rotes Kreuz:
www.brk-wuerzburg.de/jobs

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.:
https://www.johanniter.de/juh/lv-bayern/rv-unterfranken/so-koennen-sie-bei-uns-in-unterfranken-mitmachen/stellenanzeigen-in-unterfranken/