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03.12.2018

Neue Rüstwägen für Stadt und Landkreis Würzburg

Stadt und Landkreis Würzburg arbeiten im Bereich des Feuerwehrwesens immer enger zusammen. Ausdruck dieses Austausches ist die gemeinsame Beschaffung von Rüstwägen.

Diese basiert auf einer Zweckvereinbarung, die jüngst von Bürgermeister Dr. Adolf Bauer und Landrat Eberhard Nuß unterzeichnet wurde.

Nun beschloss der Kreisausschuss die Ersatzbeschaffung von zwei neuen Rüstwägen für den Landkreis. Die Kosten, die hierzu für den Landkreis Würzburg anfallen, werden sich auf etwa 905.000 Euro belaufen.

Vom Freistaat Bayern sind für diese beiden Rüstwägen grundsätzliche Zuwendungen in Höhe von 294.000 Euro zu erwarten, sowie eine Sonderzuwendung für die interkommunale Zusammenarbeit in Höhe von 28.000 Euro, so dass ein Nettoaufwand von 583.000 Euro verbleibt.

Gemäß des Bayerischen Feuerwehrgesetzes hat der Landkreis die Pflichtaufgabe, überörtlich erforderliche Fahrzeuge zu beschaffen und zu unterhalten.

Im Landkreis Würzburg sind aktuell vier Rüstwägen stationiert, zwei dieser Fahrzeuge sind mittlerweile 28 Jahre alt und müssen aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ersetzt werden.

Da auch bei der Stadt Würzburg im nächsten Jahr die Beschaffung eines Rüstwagens ansteht, initiierten der Leiter der Berufsfeuerwehr, Leitender Branddirektor Harald Rehmann und Kreisbrandrat Michael Reitzenstein eine gemeinsame Beschaffung der Fahrzeuge.

Beide Parteien können dank der zu erwartenden zusätzlichen Fördermittel für die interkommunale Zusammenarbeit weitere Haushaltsmittel sparen.

Wegen des zeitintensiven Vergabe- und Beschaffungsverfahrens erfolgt der Erwerb der Rüstwägen voraussichtlich 2019.