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Veterinärwesen

Lebensmittelsicherheit vom Stall bis auf den Tisch, also vom Erzeuger zum Verbraucher - so lautet der Auftrag der Veterinärämter in Bayern.

Auch im Landkreis Würzburg, wo wir mit zwei Amtstierärzten, zwei -ärztinnen und einem Veterinärassistenten zuständig sind.

Weil gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel nur von gesunden Tieren gewonnen werden können, beginnt die amtstierärztliche Überwachung bereits im Stall. Sie geht von den Haltungs- und Fütterungsbedingungen bis hin zu den Schlachtungs- und Vermarktungsstufen.

Die gesamte Arbeit basiert auf drei Säulen: Lebensmittelhygiene, Tierschutz und Tierseuchenbekämpfung.

   

Aktuelles

13.5.19: Aktuelles zur Blauzungenkrankheit

Verbringungsregeln ab dem 18.5.2019 geändert

In einer Länder-Besprechung am 6.5.2019 wurde vor dem Hintergrund der aktuellen Risikoanalyse des FLI (Stand 26.4.2019) beschlossen, dass die derzeitig geltenden vereinfachten Verbringungsregelungen für ungeimpfte Tiere - nach einer Übergangsfrist bis 17.5.2019 - nicht weiter angewandt werden können. Die neu gefassten aktuellen Regelungen zum Verbringen erfahren Sie auf der Homepage des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

  

Landkreis Würzburg gehört seit 2.2.2019 zum Sperrgebiet

Aufgrund eines aktuellen Ausbruchs der Blauzungenkrankheit im Landkreis Calw ist eine Anpassung der BTV8-Restriktionszonen in Bayern erforderlich geworden, so dass der Landkreis Würzburg seit dem 2.2.2019 in vollem Umfang in der Restriktionszone liegt.

Bisheriges Geschehen

Im Dezember 2018 wurde in einem Bestand im Landkreis Raststatt (Baden Württemberg) die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) amtlich festgestellt. Daraufhin wurde um den Ausbruchsbetrieb das gesetzlich vorgeschriebene Restriktionsgebiet mit einem Radius von 150 km eingerichtet, welches das gesamte Land Baden-Württemberg, das Saarland sowie Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz umfasste.

In Folge der Tieruntersuchungen wurden weitere Ausbrüche in den betroffenen Restriktionsgebieten bekannt. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben Bayern über die Feststellung jeweils eines Falls der Blauzungenkrankheit mit Auswirkungen auf den Freistaat Bayern informiert. Die erweiterte Restriktionszone umfasst deshalb Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland zur Gänze, Hessen, NRW und Bayern in Teilen.

Handel mit Tieren

Beim Handel mit Tieren aus diesen Restriktionszonen kommt es zu Beschränkungen. Das Verbringen in Mitgliedstaaten und Gebiete, die offiziell als frei von Blauzungenkrankheit anerkannt sind, ist nur bei Einhaltung bestimmter unionsrechtlichen Bestimmungen möglich.

Empfängliche Tiere (insbesondere Rinder, Schafe und Ziegen) dürfen aus diesen Gebieten in freie Gebiete nur unter bestimmten Voraussetzungen verbracht werden (z. B. wenn die Tiere gegen BTV-8 geimpft oder mit negativem Ergebnis auf BT untersucht wurden).

Keine Ansteckungsgefahr für Menschen

Für Menschen ist diese Tierkrankheit nicht ansteckend.

Fleisch und Milchprodukte können gefahrlos verwendet werden. Betroffenen Tierhaltern empfänglicher Arten wird geraten, ihre Tiere baldmöglichst impfen zu lassen.

Zum Herunterladen:

Zum Weiterlesen:

                    

29.1.2019: Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut bei Bienen in Bergtheim

Nachdem im Landkreis Würzburg bereits 2018 in Rottendorf und Oberpleichfeld jeweils ein Sperrbezirk wegen des Ausbruchs der amerikanischen Faulbrut bei Bienen eingerichtet werden musste, ist nun ein weiterer Ausbruch bei einem Bienenstand in der Gemeinde Bergtheim zu verzeichnen.

Das Veterinäramt hat um den befallenen Bienenstand in der Gemeinde Bergtheim einen Sperrbezirk mit zwei Kilometer Radius eingerichtet, welcher sich nördlich bis an den Ortsrand von Opferbaum erstreckt, südlich Oberpleichfeld und westlich Dipbach umschließt und nordöstlich bis an die Landkreisgrenze zu Schweinfurt reicht (sh. anhängende Karte).

Die amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tiererkrankung. Der Erreger ist ein Sporen bildendes Bakterium, das ausschließlich die Bienenbrut befällt; die erwachsenen Bienen können nicht erkranken, verbreiten aber die Sporen in ihrem Haarkleid oder als Ammenbienen über das Futter und führen so die Infektionskette fort.

Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich, so dass Honig weiterhin unbedenklich verzehrt werden kann.

Bienenstände innerhalb des Sperrbezirks dürfen nicht bewegt werden. Außerdem dürfen keine Bienenvölker in den Sperrbezirk hineingebracht werden.

Besitzer von Bienenvölkern innerhalb des errichteten Sperrgebietes sind verpflichtet, ihre Völker dem Landratsamt Würzburg, Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, Leistenstraße 87, 97082 Würzburg über Tel. 0931 8003-5507, per Fax über 0931 8003-5501 oder per E-Mail verbraucherschutz@lra-wue.bayern.de zu melden.

Die Karte des Sperrbezirkes hängt der Pressemitteilung an, die amtliche Verfügung kann im Amtsblatt Nr. 2/2019 unter https://www.landkreis-wuerzburg.de/Bürger-Politik-Verwaltung/Politik-im-Landkreis/Amtsblatt nachgelesen werden.

4.1.19: Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest (kurz: ASP) ist eine anzeigepflichtige hochansteckende und fieberhafte Allgemeinerkrankung der Schweine (Wildschweine und Hausschweine). Verursacht wird die ASP durch ein Virus, das seinen Ursprung in Afrika hat und sich seit einigen Jahren v.a. in osteuropäischen Ländern ausbreitet. Sie zeigt einen seuchenhaftem Verlauf bei hoher Krankheitshäufigkeit und Sterberate.

Die Krankheit ist für den Menschen und für andere Tierarten vollkommen ungefährlich. Dennoch sind bei Auftreten dieser gefährlichen Tierseuche in Deutschland große negative Auswirkungen auf unsere Landwirtschaft, im Besonderen auf die Schweine haltenden Betriebe und die Fleischwirtschaft, zu befürchten.                 

Seuchenzug

Im Jahr 2007 begann der Seuchenzug in Georgien und verbreitete sich über die transkaukasischen Länder sowie Russland, Weißrussland und die Ukraine.

Anfang 2014 erreichte die ASP die europäische Union und dehnte sich über die gesamten baltischen Staaten (Estland Lettland, Litauen) sowie nach Polen aus.

Seitdem (Stand Ende 2018)  ist die ASP in  einigen weiteren europäische Mitgliedsstaaten (Sardinien, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Belgien) sowie in diversen Drittländer aufgetreten. Die Erfahrungen der letzten Jahre hinsichtlich der ASP-Ausbreitung hat gezeigt, dass ein Eintrag dieser gefährlichen Seuche überall und jederzeit, auch sprunghaft über weite Entfernungen, möglich ist. Das Friedrich-Löffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, warnt deshalb vor der Verschleppung der Seuche auch nach Deutschland und stuft das Risiko als hoch ein. Deshalb wurden und werden deutschlandweit Vorbereitungen für den Ernstfall getroffen.

Übertragung und Bekämpfung

Für die Bekämpfung dieser Tierseuche steht leider kein Impfstoff zur Verfügung. Übertragen wird die Schweinepest durch direkten Kontakt von Tier zu Tier (z. B. im Stall, auf Transporten/Viehsammelstellen/Viehmärkten sowie bei offenen Haltungsformen durch direkten und indirekten Kontakt von Wildschwein zu Hausschwein). Das Virus wird u.a. über Speichel, Urin, Kot oder Sperma ausgeschieden, hohe Virus-Konzentrationen sind besonders in Blut und Gewebe zu finden. Der Kontakt mit Blut und Gewebe infizierter Schweine ist der effizienteste Ansteckungsweg. Aber auch durch indirekten Kontakt kann diese Tierseuche verbreitet werden; in nicht gegarten Schweinefleischprodukten wie z. B. Salami oder Schinken bleibt der Erreger lange infektiös und kann bei unachtsamer Entsorgung von Speiseabfällen zur Infektion von Schweinen führen.

Helfen Sie mit, das Risiko zu minimieren!

Neben Landwirten, Tierärzten und Jägern können auch Verbraucher und insbesondere Touristen und Besucher aus den von der Tierseuche betroffenen Staaten helfen, das Risiko der Seucheneinschleppung nach Deutschland zu minimieren:

  • Küchenabfälle oder Essensreste dürfen grundsätzlich nicht an Schweine (Haus- und Wildschweine) verfüttert werden.
  • Bringen Sie keine Erzeugnisse, die Schweinefleisch enthalten, aus Ländern, die von ASP betroffen sind, oder von außerhalb der Europäischen Union mit.
  • Lassen Sie keine Speisereste in der Natur zurück. Wildscheine gibt es überall in Deutschland.
  • Betreten Sie unaufgefordert keine Tierhaltungen.
  • Melden Sie tot aufgefundene Wildscheine sofort an das zuständige Veterinäramt.

Weitere Informationen

         

26.7.18: Weiterer Ausbruch der Faulbrut bei Bienen in Oberpleichfeld

Nachdem im Landkreis Würzburg bereits im April 2018 in Rottendorf ein Sperrbezirk wegen des Ausbruchs der amerikanischen Faulbrut bei Bienen eingerichtet werden musste, ist ein weiterer Ausbruch bei einem Bienenstand in der Gemarkung Oberpleichfeld zu verzeichnen.

Das Veterinäramt hat um den befallenen Bienenstand in der Gemeinde Oberpleichfeld einen Sperrbezirk mit zwei Kilometer Radius eingerichtet (sh. Karte).

Die amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tiererkrankung. Der Erreger ist ein Sporen bildendes Bakterium, das ausschließlich die Bienenbrut befällt; die erwachsenen Bienen können nicht erkranken, verbreiten aber die Sporen in ihrem Haarkleid oder als Ammenbienen über das Futter und führen so die Infektionskette fort.

Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich, so dass Honig weiterhin unbedenklich verzehrt werden kann.

Bienenstände innerhalb des Sperrbezirks dürfen nicht bewegt werden. Außerdem dürfen keine Bienenvölker in den Sperrbezirk hineingebracht werden. Besitzer von Bienenvölkern innerhalb des errichteten Sperrgebietes sind verpflichtet, ihre Völker dem Landratsamt Würzburg, Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, Leistenstraße 87, 97082 Würzburg über Tel. 0931 8003-681, per Fax über 0931 8003-691 oder per E-Mail vetamt-lmue@lra-wue.bayern.de zu melden.

Hier können Sie die amtliche Verfügung nachlesen, die im Amtsblatt Nr. 17 vom 26. Juli 2018 veröffentlich wurde.

                                 

24.4.18: Ausbruch der Faulbrut am Ortsrand von Rottendorf

Nachdem im Landkreis Würzburg bereits im November 2016 um Uengershausen in der Gemeinde Reichenberg und im Mai 2017 um Greußenheim ein Sperrbezirk wegen des Ausbruchs der amerikanischen Faulbrut bei Bienen eingerichtet werden musste, ist ein weiterer Ausbruch bei einem Bienenstand in der Gemarkung Rottendorf zu verzeichnen.

Das Veterinäramt hat um den befallenen Bienenstand am Ortsrand von Rottendorf einen Sperrbezirk mit zwei Kilometer Umfang eingerichtet. Dieser erstreckt sich westlich in den Bereich der Stadt Würzburg und östlich in den Landkreis Kitzingen (sh. Karte).

Die amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tiererkrankung. Der Erreger ist ein Sporen bildendes Bakterium, das ausschließlich die Bienenbrut befällt; die erwachsenen Bienen können nicht erkranken, verbreiten aber die Sporen in ihrem Haarkleid oder als Ammenbienen über das Futter und führen so die Infektionskette fort.

Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich, so dass Honig weiterhin unbedenklich verzehrt werden kann.

Bienenstände innerhalb des Sperrbezirks dürfen nicht bewegt werden. Außerdem dürfen keine Bienenvölker in den Sperrbezirk hineingebracht werden. Besitzer von Bienenvölkern innerhalb des errichteten Sperrgebietes sind verpflichtet, ihre Völker dem Landratsamt Würzburg, Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, Leistenstraße 87, 97082 Würzburg über Tel. 0931 8003-681, per Fax über 0931 8003-691 oder per E-Mail vetamt-lmue@lra-wue.bayern.de zu melden.

11.7.17: Impfung gegen Blauzungenkrankheit

Das Veterinäramt des Landratsamtes Würzburg teilt mit, dass alle Halter von Wiederkäuern im Landkreis Würzburg ab sofort ihre Tiere wieder freiwillig mit zugelassenen inaktivierten Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit (Serotyp 4 und 8) impfen lassen können. Die Entscheidung über eine Impfung obliegt damit der Verantwortung der Tierhalter. Das Landratsamt Würzburg hat dafür eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.Durchgeführte Impfungen sind dem Veterinäramt mitzuteilen bzw. durch den Tierhalter oder durch einen von ihm beauftragten Dritten (z. B. Impftierarzt) in der HIT-Datenbank zu erfassen.

Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung bei Wiederkäuern, die durch blutsaugende Stechmücken übertragen wird und führt insbesondere bei Schafen und Ziegen zu schweren Erkrankungen und auch Todesfällen. Der Erreger ist für den Menschen nicht gefährlich; auch Fleisch- und Milchprodukte können bedenkenlos verzehrt werden.

Die Blauzungenkrankheit ist in vielen europäischen Ländern (Frankreich, Italien, Kroatien, Slowenien, Serbien) präsent und breitet sich derzeit wieder weiter in Richtung Deutschland aus. Seit 2012 ist Deutschland anerkannt frei von Blauzungenkrankheit, nachdem sich die Krankheit zunächst 2006 und insbesondere 2007 bundesweit verbreitet hatte und mit einer behördlich angeordneten Impfverpflichtung wieder getilgt werden konnte.

 

  

Termine

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin bei Frau Stumpf, da unsere Veterinäre häufig im Außendienst sind.

In dringenden Fällen (Verdacht einer anzeigepflichtigen Tierseuche und bei schwerwiegenden Tierschutzfällen) erreichen Sie uns auch außerhalb der Dienstzeiten über die Polizeidienststelle Würzburg unter der Telefonnummer 0931 457-0.

 

Tierschutz

Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, so heißt es in Paragraph 1 des Tierschutzgesetzes.

Wer also ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat - sei es gewerblich oder privat,

  • muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen.
  • darf die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht soweit einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.
  • muss die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres aufweisen.

Neben der routinemäßigen Überprüfung von Schlachtbetrieben, Transportunternehmen, Nutztierhaltungen oder Zirkusbetrieben führt das Veterinäramt so genannte Anlasskontrollen aufgrund von Tierschutzbeschwerden durch.

Merkblätter zur landwirtschaftlichen Tierhaltung

Tierschutz-Beschwerden

Anzeigen zu Tierschutzverstößen nimmt Ihr Veterinäramt telefonisch oder per E-Mail entgegen.

Bitte wenden Sie sich außerhalb unserer Öffnungszeiten an die örtliche Polizeidienststelle (Telefon 0931 457-0).

Sie können Beschwerden auch anonym einreichen. Dann ist allerdings eine möglichst genaue Beschreibung (Tathergang, Standort, Dauer) vonnöten, da Rückfragemöglichkeiten fehlen und somit die Anzeige möglicherweise nicht bearbeitet werden kann.

Diese Angaben benötigen Veterinäramt und/oder Polizei

  • Name, Anschrift und Telefonnummer des Anzeigenden, sofern keine anonyme Anzeige
  • möglichst genaue Beschreibung des Tatbestandes: wann, wie lange, wie viele Tiere, genauer Hergang...
  • falls bekannt: Name und Anschrift des Beschuldigten
  • Hergangsort
  • Beweismittel wie Fotos oder Videos, falls vorhanden

                  



Oft gefragt

Reisen mit Tieren

Der Urlaub steht vor der Tür und Ihr Haustier darf mit auf die Reise? Das sollten Sie beachten:

Reisen innerhalb der  EU

  • Ihr Tier benötigt den EU-Heimtierausweis mit Angabe der Registriernummer des Tieres sowie Nachweis der Tollwutimpfung. Den Ausweis stellt jeder dazu berechtigte Tierarzt aus.
  • Sie dürfen maximal fünf Tiere mitführen.
  • Bitte klären Sie vorab die Bestimmungen des Reiselandes (Leinen-, Maulkorbpflicht, verbotene Hunderassen) bei der jeweiligen Botschaft.
  • Bei der Mitnahme im Auto: Das Tier muss gesichert sein, zum Beispiel durch Absperrgitter oder Transportboxen.
  • Mitnahme im Flugzeug: Bei einigen Fluggesellschaften dürfen Tiere bis maximal 5 kg Körpergewicht in einer Transporttasche zum Reisenden in die Kabine. Größere Tiere werden in Transportboxen im Gepäckraum untergebracht und sind frühzeitig anzumelden. Nähere Informationen bieten die jeweiligen Fluggesellschaften.
  • Mitnahme in der Bahn: Je nach Tiergröße ist möglicherweise ein zusätzliches Ticket nötig.

Weitere Tipps zur Reiseplanung mit Tieren hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zusammengetragen.

Einreise in die EU

Für die Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) gelten bestimmte Regelungen, um das Einschleppen und Verbreiten von Tollwut zu verhindern.

  • Die Anforderungen an den Gesundheitsstatus der Tiere richten sich grundsätzlich nach der Tollwutsituation sowohl des Herkunfts-Drittlandes als auch des Bestimmungs-Mitgliedstaates in der EU.
  • Pro Person können höchstens fünf dieser Heimtiere mitgeführt werden.
  • Die Tiere dürfen nicht dazu bestimmt sein, den Besitzer zu wechseln.

Abweichend davon darf die Höchstzahl von fünf Heimtieren überschritten werden, wenn die Tiere zum Zweck der Teilnahme an Wettbewerben, Ausstellungen und Sportveranstaltungen bzw. zum Training für solche Veranstaltungen verbracht werden (nicht für Handelszwecke). Diese Tiere müssen mindestens 6 Monate alt sein und es muss ein schriftlicher Nachweis vorliegen, dass sie für eine der genannten Veranstaltungen registriert sind.

Weitere Tipps zur Einreise in die EU finden Sie auf den Seiten des BMEL.

 

Tierseuchen bekämpfen

Wenn es heißt, Geflügelpest, BSE, Maul- und Klauenseuche zu bekämpfen, dann gibt es im Veterinäramt viel zu tun. Um erfolgreich arbeiten zu können, muss ein Vertrauensverhältnis zwischen den Amtstierärztinnen, den niedergelassenen Tierärzten und den Landwirten bestehen. Denn nur wenn Tierarzt oder Viehzüchter Krankheiten und Auffälligkeiten melden, besteht die Chance auf ein erfolgreiches Handeln des Veterinäramtes.

Grundvoraussetzungen für ein effektives Bekämpfen

  • Anzeige des Bestandes bei der bayerischen Tierseuchenkasse
  • Tierkennzeichnung
  • Anzeige des Tierbestandes beim Veterinäramt
  • Bestandsmeldungen in der HIT-Datenbank (bei Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen und Equiden)
  • ordnungsgemäße Tierkörperbeseitigung

Zur Überwachung des Gesundheitsstatus´ in Nutz-Betrieben, entnimmt das Veterinäramt regelmäßig Blut-, Milch- oder Kotproben zur Untersuchung.

Sollte es zu einem Seuchenausbruch kommen, sind umfangreiche Sperrmaßnahmen sowie weitreichende Handelsbeschränkungen für Tiere und Waren die Folge. Zudem werden bei hochansteckenden Seuchen auch Tötungsanordnungen für betroffene Tierarten erfolgen.

Merkblätter und Informationen zum Herunterladen

 

Schlachttier und Fleisch untersuchen

Als Kreisverwaltungsbehörde ist das Landratsamt Würzburg auch für Schlachttier- und Fleischuntersuchungen (früher: Fleischbeschau) zuständig.

Zur Bewältigung dieser Aufgaben beschäftigt der Landkreis amtliche Tierärztinnen und Tierärzte sowie Fachassistenten für Fleischhygiene (die früheren Fleischbeschauer). Das Veterinäramt übt nicht nur die Fachaufsicht aus, sondern bildet das Personal fort und ist dessen ständiger fachlicher Ansprechpartner.

Auch die Vergabe der Fleischhygienebezirke erfolgt unter Beteiligung des Veterinäramts.

                  

Weitere Informationen zum Herunterladen

 


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