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Immissionsschutz

Ziel des Immissionsschutzes ist es, die Störfaktoren - Immissionen - auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser und die Atmosphäre zu minimieren.

Auch dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen will der Immissionsschutz entgegen wirken. 

 

Diese Immissionen können Lebewesen und Umwelt stören

  • Luftverunreinigungen
  • Geräusche
  • Erschütterungen
  • Licht
  • Wärme
  • Strahlen
  • ähnliche Umwelteinwirkungen

 

Immissionsschutzrechtliche Genehmigung

Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) sieht vor, dass die Errichtung und der Betrieb von Anlagen, von denen typischerweise schädliche Umwelteinwirkungen ausgehen können, einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung bedürfen.

Die betreffenden Arten von Anlagen sind in der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) abschließend aufgeführt. Erreicht oder überschreitet eine Anlage die in der Anlage 1 zur 4. BImSchV aufgeführten Kapazitäten, so bedarf sie einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung.

Eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung kann – meist in Abhängigkeit von der Kapazität der Anlage – für die unterschiedlichsten Branchen erforderlich sein.

                      

Grundsätzliches zu immissionsschutzrechlichen Verfahren

Beispiele für genehmigungspflichtige Anlagen

  • Windkraftanlagen ab 50 m Höhe
  • große Biogasanlagen,
  • chemische Fabriken,
  • Druckereien
  • Schlachtereien
  • große Tierhaltebetriebe,
  • Gasverdichterstationen
  • große Anlagen zur Lagerung oder Behandlung von gefährlichen Abfällen.

Im Landkreis Würzburg gibt es rund 250 dieser Anlagen.
                

Unterlagen für die immissionsschutzrechtliche Genehmigung

Die Unterlagen, die für eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung vorgelegt werden müssen, sind meist recht umfangreich. Sie beinhalten exakte Baupläne und Übersichten, genaue Beschreibungen und Prognosen zu Lärm- oder Luftbelastungen.

In der Regel kommen die Antragsteller im Vorfeld zu Beratungsgesprächen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin, das erspart meist auch Zeitverzögerungen bei der Bearbeitung.

Die Antragsunterlagen benötigen wir in mehrfacher Ausfertigung, um für Sie auch gleich die Träger öffentlicher Belange über das Vorhaben zu informieren. Die Bearbeitungszeit wird dadurch optimiert.

In der Regel sind die Genehmigungen mit vielen Auflagen und Hinweisen versehen. Nach der Inbetriebnahme wird daher an einem Vor-Ort-Termin mit allen beteiligten Fachstellen die Einhaltung der zahlreichen Auflagen überprüft.

            

                   

              

Zum Weiterlesen

 

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