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Gesundheitsamt Stadt und Landkreis Würzburg (FB 61)

Das Gesundheitsamt ist eine gemeinsame Einrichtung von Stadt und Landkreis Würzburg mit dem Ziel, Ihre Gesundheit zu fördern und zu schützen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ausgebildete Mediziner, Sozialpädagogen, Hygienekontrolleure, Fachkräfte der Sozialmedizin und Verwaltungskräfte. Gemeinsam verfolgen sie einen bevölkerungsmedizinischen Ansatz: Ihre Aktivitäten und Beratungsangebote beziehen sich auf die Menschen und ihre Lebensräume im Landkreis und in der Stadt Würzburg.


Aktuelles

Bayerns Gesundheitsministerin warnt vor Hitze-Gefahren - Gerlach: Bei hohen Temperaturen ausreichend trinken und vor Sonne schützen

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat angesichts der anhaltenden Hitze vor gesundheitlichen Gefahren gewarnt. Gerlach betonte am Donnerstag: „Hitze ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Gerade an mehreren aufeinanderfolgenden heißen Tagen wird der Körper stark belastet. Deshalb ist es wichtig, einfache Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen.“

Die Ministerin erläuterte: „Typische Beschwerden bei großer Hitze sind Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen sowie Herz-Kreislauf-Probleme. Besonders gefährdet sind ältere und pflegebedürftige Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere sowie Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Gerade ältere Menschen verspüren häufig weniger Durst und trinken deshalb zu wenig. Das kann zu einer gefährlichen Dehydrierung führen. Angehörige sowie Pflege- und Betreuungskräfte sollten deshalb insbesondere an heißen Tagen regelmäßig ans Trinken erinnern.“

Gerlach appellierte: „Bitte trinken Sie ausreichend! An heißen Tagen benötigt der Körper häufig deutlich mehr Flüssigkeit als sonst – oftmals zwei bis drei Liter, sofern aus medizinischer Sicht nichts dagegenspricht. Wer an einer Herz- oder Nierenerkrankung leidet, sollte die individuell empfohlene Trinkmenge mit seiner behandelnden Ärztin oder seinem behandelnden Arzt abstimmen.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Ebenso wichtig ist es, die Hitze möglichst zu meiden, körperlich anstrengende Tätigkeiten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und Wohnräume so gut wie möglich kühl zu halten. Leichte, luftige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung im Freien helfen zusätzlich, den Körper vor Hitzebelastung zu schützen.“

Mit Blick auf die gesundheitlichen Gefahren durch die UV-Belastung hob Gerlach hervor: „Bei Hitze tritt häufig gleichzeitig eine starke UV-Belastung auf. UV-Strahlung ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs, wird jedoch häufig unterschätzt. Wer sich im Freien aufhält, sollte deshalb konsequent auf Sonnenschutz achten – dabei gilt die Reihenfolge: Sonne vermeiden, Körper mit geeigneter Kleidung bedecken, Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden. So lassen sich Sonnenbrand und langfristige Hautschäden wirksam vermeiden.“

Aktuell stellt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gemeinsam mit der AOK Bayern und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) bayernweit insgesamt 500 UV-Index-Tafeln auf, um auf das Hautkrebsrisiko durch UV-Strahlung hinzuweisen.

Die Ministerin mahnte: „Warnsignale wie starke Erschöpfung, Verwirrtheit, Schwindel oder Kreislaufprobleme sollten ernst genommen werden. Im Zweifel sollte frühzeitig ärztlicher Rat eingeholt werden. Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz – mit einfachen Maßnahmen kann jeder dazu beitragen, gesundheitliche Risiken deutlich zu verringern.“

    

Ansprechpartner & Information

Im Bürgerservice A bis Z haben wir wichtige Leistungen des Gesundheitsamtes für Sie zusammengetragen und detailliert erklärt.

Falls Sie eine Datei mit sensiblen Daten elektronisch an uns übermitteln wollen, können Sie die über unser datenschutzkonformes Uploadportal tun.

Sie brauchen nur schnell ein Formular? Dann wählen Sie bitte auf unserer Formularseite das gewünschte zum Herunterladen aus.

 

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Infektionsschutz I Hygiene
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Gesundheitsregionplus

                                                                               

Weiteres Aufgabenspektrum des Gesundheitsamtes

Amtsärztlicher Dienst

Der Amtsärztliche Dienst beantwortet sozialmedizinische Fragestellungen im Auftrag von Behörden zu diesen Themen:

  • Arbeitsfähigkeit
  • Erwerbsfähigkeit
  • Notwendigkeit für kostenaufwändige Ernährung
  • Schulfähigkeit
  • Prüfungsfähigkeit
  • Dienstunfähigkeit
  • Vorliegen von Behinderung
  • ggf. Notwenigkeit und Umfang von Fördermaßnahmen
  • Werkstattfähigkeit im Bereich Bundessozialhilfegesetz
  • Auszugs- und Reisefähigkeit
  • Verbeamtung/Einstellung
  • Notwendigkeit für Maßnahmen nach dem Beihilfegesetz
  • Notwendigkeit der Unterbringung nach dem Bayer. Unterbringungsgesetz (BayUnterbrG)
  • Dienstunfall
  • Untersuchungen im Bereich Asyl- und Ausländerangelegenheiten
  • Schulärztliche Untersuchungen in Sonder- und Fördereinrichtungen

Bitte bringen Sie den ausgefüllten Beurteilungsbogen (Seiten 1 und 2) zu Untersuchungen im Gesundheitsamt mit.

 

Umweltmedizinische Beratung

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger interessieren sich für die komplexen Zusammenhänge in Natur und Umwelt.

Die Aufgabe des öffentliche Gesundheitsdienstes ist es, durch seine umweltmedizinische Beratung die vorhandenen Versorgungsstrukturen zu ergänzen. So können Behörden, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen gemeinsam mit den Menschen im Landkreis in einen Dialog treten. Bei individual-medizinischen Aspekten zeigt die Beratung außerdem Einrichtungen auf, die entsprechende Leistungen erbringen.

Wichtig ist, dass die umweltmedizinische Beratung keine Konkurrenz zu Ärzten oder zu Untersuchungsinstituten ist - sie ist Kooperationspartner, in dem sie die vorhandenen Versorgungsstrukturen lediglich ergänzt.
Damit soll eine Stärkung der umweltmedizinischen Strukturen insgesamt erreicht und der Ausbau zu einem integrativen Informationsverbund erreicht werden.

Weitere Informationen

Details zur umweltmedizinischen Beratung finden Sie im Bürgerservice A bis Z.