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Gesundheitsamt Stadt und Landkreis Würzburg (FB 61)

Das Gesundheitsamt ist eine gemeinsame Einrichtung von Stadt und Landkreis Würzburg mit dem Ziel, Ihre Gesundheit zu fördern und zu schützen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ausgebildete Mediziner, Sozialpädagogen, Hygienekontrolleure, Fachkräfte der Sozialmedizin und Verwaltungskräfte. Gemeinsam verfolgen sie einen bevölkerungsmedizinischen Ansatz: Ihre Aktivitäten und Beratungsangebote beziehen sich auf die Menschen und ihre Lebensräume im Landkreis und in der Stadt Würzburg.


Aktuelles

Zuletzt deutlicher Anstieg der RSV-Fälle in Bayern: Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach rät verstärkt zur RSV-Immunisierung:

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach rät angesichts steigender RSV-Fallzahlen verstärkt zur Immunisierung gegen die durch RS-Viren verursachte Atemwegserkrankung. Gerlach betonte am Samstag: „Aktuell beobachten wir in Bayern einen deutlichen Anstieg von Atemwegserkrankungen durch RS-Viren in allen Altersgruppen, die teils schwere Verläufe nehmen können. Wie die Datenlage zeigt, hat die RSV-Welle in Bayern in der ersten Kalenderwoche 2026 begonnen. Besonders betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0 bis 4 Jahren. Ich werbe daher insbesondere für eine RSV-Prophylaxe bei Neugeborenen und Säuglingen, da diese vor einem schweren Verlauf in ihrer ersten RSV-Saison schützen kann.“

Für die aktuelle Meldewoche wurden in Bayern 574 Erkrankungsfälle durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) übermittelt (Stand: 26. Januar 2026). In der Vorwoche waren es 370 Fälle.

Die Ministerin erläuterte: „Kinder, die während der RSV-Saison – also von Oktober bis März – geboren wurden oder noch geboren werden, sollten möglichst rasch nach der Geburt die RSV-Prophylaxe erhalten. Anders als bei einer klassischen Impfung bietet die Prophylaxe sofortigen Schutz vor einer schweren RSV-Erkrankung, ohne dass das Immunsystem Antikörper bilden muss.“ Die RSV-Prophylaxe wird von der Ständigen Impfkommission empfohlen.

Gerlach ergänzte: „Daneben wird auch für Personen ab 75 Jahren derzeit einmalig eine Impfung gegen RSV empfohlen. Für Menschen mit schweren Grunderkrankungen sowie für Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen ist die RSV-Impfung bereits ab 60 Jahren sinnvoll.“

Im Gegensatz zu den RSV-Fallzahlen befinden sich die Influenza-Meldezahlen nach Angaben des LGL derzeit auf einem moderaten, zuletzt sogar leicht rückläufigen, Niveau. Für die aktuelle Meldewoche wurden in Bayern 3.827 Influenza-Fälle an das LGL übermittelt (Stand: 26. Januar 2026). Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 6.425 Fälle. Die Grippewelle hat in dieser Saison zwei bis drei Wochen früher als in den beiden Vorjahren begonnen.

Auch die COVID-19-Fallzahlen sind derzeit rückläufig und befinden sich aktuell auf einem relativ niedrigen Niveau. Für die aktuelle Meldewoche wurden in Bayern 366 COVID-19-Fälle an das LGL übermittelt. In gleichen Vorjahreszeitraum waren es 410 Fälle.

Die Ministerin betonte: „Auch im Verlauf einer Grippewelle kann es noch sinnvoll sein, die Influenza-Impfung nachzuholen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt insbesondere Menschen ab 60 Jahren sowie chronisch Kranken, Schwangeren und Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen eine jährliche Schutzimpfung. Auch für Personen, die viele Kontakte mit anderen, insbesondere vulnerablen Gruppen haben, ist der Impfschutz besonders wichtig – also zum Beispiel für Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal. Darüber hinaus sollte sich jeder bei seinem Hausarzt oder auch in der Apotheke beraten lassen, ob eine Impfung sinnvoll ist.“

Da sich Grippeviren kontinuierlich verändern, wird der Impfstoff für den bestmöglichen Schutz jährlich angepasst.

Daneben empfiehlt die Ständige Impfkommission ab einem Alter von 60 Jahren und für Jüngere mit bestimmten Vorerkrankungen auch eine jährliche Auffrischungsimpfung für den Schutz gegen COVID-19 sowie eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken.

Online-Veranstaltungsreihe »Verständlich informiert zu Krebs. Ihre Fragen - unsere Antworten«

HPV ist eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen weltweit und fast jeder kommt im Laufe des Lebens mit den Viren in Kontakt – und doch gibt es viele offene Fragen, Unsicherheiten und Irrtümer.
Betrifft das nur Frauen? Schützt ein Kondom vollständig? Macht HPV immer Krebs? Im Rahmen der Veranstaltung klären wir diese und weitere Fragen und informieren über Risiken und Schutzmöglichkeiten – verständlich, sachlich und wissenschaftlich fundiert. Ihre Fragen zum Thema sind ebenfalls herzlich willkommen! Unser Ziel ist es, aufzuklären, zu informieren und Unsicherheiten abzubauen.

Wir laden Sie deshalb ein zur Online-Veranstaltung "Humane Papillomviren (HPV) – Was Sie schon immer wissen wollten." -  Für Krebserkrankte, Angehörige und alle am Thema Interessierten.
am 26. Februar 2026 von 16 bis 18 Uhr.

Die Referierenden:
• Prof. Dr. Thomas Iftner, Direktor des Instituts für Medizinische Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten sowie Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Projektgruppe ZERVITA
• Dr. Katharina Grünberg, Ärztin im Telefondienst des Krebsinformationsdienstes (DKFZ)

Hier können Sie sich anmelden: https://indico.dkfz.de/event/1479/

Atemwegsinfekte - Hygiene schützt

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach: Grippewelle könnte diesmal wegen neuer Influenza-Untergruppe heftiger ausfallen

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach rät verstärkt zur Grippe-Schutzimpfung. Gerlach betonte am Samstag in München: „Aktuell beobachten wir in Europa die Ausbreitung einer neuen Influenza-Untergruppe. Diese Untergruppe ist zwar nicht gefährlicher als bisherige Influenza-Viren, kann aber Experten zufolge zu mehr Ansteckungen führen. Deshalb könnte die Grippewelle in dieser Saison heftiger ausfallen.“

Bei der neuen Untergruppe handelt es sich um die sogenannte Subklade K des verbreiteten Influenza-A(H3N2)-Virus. Die Ministerin erläuterte: „In Australien wurden schon Rekordzahlen an Grippeinfektionen beobachtet. Dort beginnt die Grippewelle ein halbes Jahr früher als bei uns. Ich rufe daher dazu auf, empfohlene Grippe-Schutzimpfungen konsequent wahrzunehmen!“

Gerlach ergänzte: „Die Ständige Impfkommission empfiehlt insbesondere Menschen ab 60 Jahren sowie chronisch Kranken, Schwangeren und Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen eine jährliche Schutzimpfung. Auch für Menschen, die viele Kontakte mit anderen, insbesondere vulnerablen Gruppen haben, ist der Impfschutz besonders wichtig – also zum Beispiel für Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal. Darüber hinaus sollte sich jeder bei seinem Hausarzt oder auch in der Apotheke beraten lassen, ob eine Impfung sinnvoll ist.“

Da sich Grippeviren verändern, wird der Impfstoff für den bestmöglichen Schutz regelmäßig angepasst. Zwar gibt es Hinweise, dass die neue Influenza-Untergruppe weniger gut zum diesjährigen Impfstoffstamm passt. Experten erwarten aber, dass der Impfstoff weiterhin Schutz vor schweren Erkrankungen bietet. In der Saison 2023/2024 haben sich nach Daten des Robert Koch-Instituts nur rund 29 Prozent der Menschen ab 60 Jahren in Bayern gegen Grippe impfen lassen.

Die Grippe-Zahlen im Freistaat sind aktuell noch niedrig. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden seit dem Beginn der Grippesaison am 29. September 1.951 Fälle registriert (Stand 01.12.2025). Der Höhepunkt der Grippewelle kann je nach Saison variieren – er liegt in der Regel zwischen Ende Januar und Ende Februar. In der vergangenen Grippesaison wurden insgesamt 74.034 Infektionen an das LGL gemeldet.

Mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit erhöht sich auch das Risiko für andere Atemwegserkrankungen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt ab einem Alter von 60 Jahren und auch für Jüngere mit bestimmten Vorerkrankungen ebenfalls eine jährliche Auffrischungsimpfung für den Schutz gegen COVID-19 sowie die einmalige Impfung gegen Pneumokokken. Eine ergänzende Impfung gegen die RSV-Infektion wird für Über-75-Jährige sowie für Menschen ab 60 mit schweren Vorerkrankungen empfohlen.

    

Ansprechpartner & Information

Im Bürgerservice A bis Z haben wir wichtige Leistungen des Gesundheitsamtes für Sie zusammengetragen und detailliert erklärt.

Falls Sie eine Datei mit sensiblen Daten elektronisch an uns übermitteln wollen, können Sie die über unser datenschutzkonformes Uploadportal tun.

Sie brauchen nur schnell ein Formular? Dann wählen Sie bitte auf unserer Formularseite das gewünschte zum Herunterladen aus.

 

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Weiteres Aufgabenspektrum des Gesundheitsamtes

Amtsärztlicher Dienst

Der Amtsärztliche Dienst beantwortet sozialmedizinische Fragestellungen im Auftrag von Behörden zu diesen Themen:

  • Arbeitsfähigkeit
  • Erwerbsfähigkeit
  • Notwendigkeit für kostenaufwändige Ernährung
  • Schulfähigkeit
  • Prüfungsfähigkeit
  • Dienstunfähigkeit
  • Vorliegen von Behinderung
  • ggf. Notwenigkeit und Umfang von Fördermaßnahmen
  • Werkstattfähigkeit im Bereich Bundessozialhilfegesetz
  • Auszugs- und Reisefähigkeit
  • Verbeamtung/Einstellung
  • Notwendigkeit für Maßnahmen nach dem Beihilfegesetz
  • Notwendigkeit der Unterbringung nach dem Bayer. Unterbringungsgesetz (BayUnterbrG)
  • Dienstunfall
  • Untersuchungen im Bereich Asyl- und Ausländerangelegenheiten
  • Schulärztliche Untersuchungen in Sonder- und Fördereinrichtungen

Bitte bringen Sie den ausgefüllten Beurteilungsbogen (Seiten 1 und 2) zu Untersuchungen im Gesundheitsamt mit.

 

Umweltmedizinische Beratung

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger interessieren sich für die komplexen Zusammenhänge in Natur und Umwelt.

Die Aufgabe des öffentliche Gesundheitsdienstes ist es, durch seine umweltmedizinische Beratung die vorhandenen Versorgungsstrukturen zu ergänzen. So können Behörden, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen gemeinsam mit den Menschen im Landkreis in einen Dialog treten. Bei individual-medizinischen Aspekten zeigt die Beratung außerdem Einrichtungen auf, die entsprechende Leistungen erbringen.

Wichtig ist, dass die umweltmedizinische Beratung keine Konkurrenz zu Ärzten oder zu Untersuchungsinstituten ist - sie ist Kooperationspartner, in dem sie die vorhandenen Versorgungsstrukturen lediglich ergänzt.
Damit soll eine Stärkung der umweltmedizinischen Strukturen insgesamt erreicht und der Ausbau zu einem integrativen Informationsverbund erreicht werden.

Weitere Informationen

Details zur umweltmedizinischen Beratung finden Sie im Bürgerservice A bis Z.