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Verbraucherschutz - Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung (FB 14)

Der Fachbereich Verbraucherschutz - Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung ist in der Außenstelle Leistenstraße angesiedelt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Themen Tierschutz und -seuchenbekämpfung, Fleischhygiene und Verbraucherschutz.

Herr Dr. Erb leitet den Fachbereich.

                                                                     

Ansprechpartner für Landkreis-Unternehmer und -Verbraucher

Wir sind ausschließlich für Unternehmen und Verbraucher zuständig, die im Landkreis Würzburg ansässig bzw. beheimatet sind.

Als Unternehmer/Verbraucher aus der Stadt Würzburg wenden Sie sich bitte direkt an den Verbraucherschutz der Stadt Würzburg (Telefon 0931 37-2826).

                

Aktuelles

Geflügelpest: Vorbeugende Präventionsmaßnahmen beachten

In Deutschland sind seit dem 30.10.2020 mehrere Geflügelpest-Fälle bei Wasser- und Wildvögeln in Norddeutschland aufgetreten. Im Vereinigten Königreich, den Niederlanden und auch in Deutschland sind bereits Ausbrüche von Geflügelpest in Nutzgeflügelbeständen zu verzeichnen. Die Übertragung von Geflügelpest-Viren erfolgt durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder durch Kontakt mit viruskontaminierten Materialien wie Einstreu, Gerätschaften, Schuhwerk, Kleidung sowie Fahrzeugen. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist die Geflügelpest (Aviäre Influenza vom Subtyp H5N8) für den Menschen ungefährlich. Der Verzehr von Geflügelfleisch, Eiern und sonstigen Geflügelprodukten ist daher unbedenklich.

Auch wenn die Tierseuche bisher nur in Norddeutschland aufgetreten ist, ruft die Regierung von Unterfranken vor dem Hintergrund des herbstlichen Vogelzuges – wie das Bayerische Umweltministerium in einem Schreiben am 3. November – alle Geflügelhalter dazu auf, vorbeugend die empfohlenen Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten, um eine Ausbreitung auf Haus- und Nutztierbestände möglichst zu verhindern. Unter den Biosicherheitsmaßnahmen werden alle Vorsichtsmaßnahmen verstanden, die einerseits den Eintrag der Tierseuchenerreger aus der Umwelt in einen Bestand erschweren und andererseits eine Weiterverbreitung aus bereits infizierten Betrieben unterbinden sollen.

Folgende Biosicherheitsmaßnahmen werden dringend empfohlen:
• Schützen Sie ihr Geflügel vor Kontakt mit Wildvögeln.
• Trennen Sie strikt zwischen Straßen- und Stallkleidung auch bei den Schuhen.
• Waschen Sie sich vor dem Betreten und nach dem Verlassen des Auslaufs/Stalls die Hände mit Wasser und Seife.
• Bewahren Sie Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, die mit Geflügel in Berührung kommen können, für Wildvögel unzugänglich auf.
• Füttern Sie das Geflügel im Stall und tränken Sie es mit Leitungswasser (nicht mit Regenwasser oder sonstigem Oberflächenwasser).
• Verfüttern Sie keine Geflügelteile und keine Eierschalen von gekauften Eiern.
• Sichern Sie die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder die sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt.
• Reinigen und desinfizieren Sie Gerätschaften und Fahrzeuge nach jeder Ein- oder Ausstallung von Geflügel und nach jedem Geflügeltransport.
• Jäger, die Wildvögel erlegen und gleichzeitig Hausgeflügel halten, sind angehalten, die Hygienemaßnahmen besonders sorgfältig zu beachten

Merkblatt Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest in Kleintierhaltungen

Auch kleine Bestände müssen den örtlichen Veterinärämtern gemeldet werden:

Nach den Vorgaben der Viehverkehrsverordnung ist jeder Halter von Hühnern, Enten, Gänsen, Fasanen, Perlhühnern, Rebhühnern, Tauben, Truthühnern, Wachteln oder Laufvögeln, unabhängig von der Größe des Bestandes, verpflichtet, seinen Betrieb vor Beginn der Tätigkeit der zuständigen Behörde (Veterinäramt) unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt voraussichtlich gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes, bezogen auf die jeweilige Tierart anzuzeigen. Zusätzlich ist es erforderlich mitzuteilen, ob das Geflügel in Ställen oder im Freien gehalten wird. Gerade in Anbetracht der aktuellen Entwicklung ist es für die Veterinärbehörden unerlässlich, in ihrem Zuständigkeitsbereich einen Überblick zur Anzahl und Art der Geflügelhaltungen zu gewinnen.

13.10.20 Hühnerhaltung (Hobby) - Merkblatt

Die Haltung von Hühnern auf dem eigenen Grundstück erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dabei gibt es jedoch einige Richtlinien zu beachten, über die das Veterinäramt Würzburg im Folgenden infomiert.

    

     

11.09.20: Afrikanische Schweinepest

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat mitgeteilt, dass es in Brandenburg den deutschlandweit ersten amtlich bestätigten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein gibt. Im Landkreis Würzburg gibt es keinen bestätigten Fall. 

Die Afrikanische Schweinepest (kurz: ASP) ist eine anzeigepflichtige hochansteckende und fieberhafte Allgemeinerkrankung der Schweine (Wildschweine und Hausschweine). Verursacht wird die ASP durch ein Virus, das seinen Ursprung in Afrika hat und sich seit einigen Jahren v.a. in osteuropäischen Ländern ausbreitet. Sie zeigt einen seuchenhaftem Verlauf bei hoher Krankheitshäufigkeit und Sterberate.

Die Krankheit ist für den Menschen und für andere Tierarten vollkommen ungefährlich. Dennoch sind bei Auftreten dieser gefährlichen Tierseuche in Deutschland große negative Auswirkungen auf unsere Landwirtschaft, im Besonderen auf die Schweine haltenden Betriebe und die Fleischwirtschaft, zu befürchten.                 

Seuchenzug

Im Jahr 2007 begann der Seuchenzug in Georgien und verbreitete sich über die transkaukasischen Länder sowie Russland, Weißrussland und die Ukraine.

Anfang 2014 erreichte die ASP die europäische Union und dehnte sich über die gesamten baltischen Staaten (Estland Lettland, Litauen) sowie nach Polen aus.

Seitdem (Stand Ende 2018)  ist die ASP in  einigen weiteren europäische Mitgliedsstaaten (Sardinien, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Belgien) sowie in diversen Drittländer aufgetreten. Die Erfahrungen der letzten Jahre hinsichtlich der ASP-Ausbreitung hat gezeigt, dass ein Eintrag dieser gefährlichen Seuche überall und jederzeit, auch sprunghaft über weite Entfernungen, möglich ist. Das Friedrich-Löffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, warnt deshalb vor der Verschleppung der Seuche auch nach Deutschland und stuft das Risiko als hoch ein. Deshalb wurden und werden deutschlandweit Vorbereitungen für den Ernstfall getroffen.

Übertragung und Bekämpfung

Für die Bekämpfung dieser Tierseuche steht leider kein Impfstoff zur Verfügung. Übertragen wird die Schweinepest durch direkten Kontakt von Tier zu Tier (z. B. im Stall, auf Transporten/Viehsammelstellen/Viehmärkten sowie bei offenen Haltungsformen durch direkten und indirekten Kontakt von Wildschwein zu Hausschwein). Das Virus wird u.a. über Speichel, Urin, Kot oder Sperma ausgeschieden, hohe Virus-Konzentrationen sind besonders in Blut und Gewebe zu finden. Der Kontakt mit Blut und Gewebe infizierter Schweine ist der effizienteste Ansteckungsweg. Aber auch durch indirekten Kontakt kann diese Tierseuche verbreitet werden; in nicht gegarten Schweinefleischprodukten wie z. B. Salami oder Schinken bleibt der Erreger lange infektiös und kann bei unachtsamer Entsorgung von Speiseabfällen zur Infektion von Schweinen führen.

Helfen Sie mit, das Risiko zu minimieren!

Neben Landwirten, Tierärzten und Jägern können auch Verbraucher und insbesondere Touristen und Besucher aus den von der Tierseuche betroffenen Staaten helfen, das Risiko der Seucheneinschleppung nach Deutschland zu minimieren:

  • Küchenabfälle oder Essensreste dürfen grundsätzlich nicht an Schweine (Haus- und Wildschweine) verfüttert werden.
  • Bringen Sie keine Erzeugnisse, die Schweinefleisch enthalten, aus Ländern, die von ASP betroffen sind, oder von außerhalb der Europäischen Union mit.
  • Lassen Sie keine Speisereste in der Natur zurück. Wildscheine gibt es überall in Deutschland.
  • Betreten Sie unaufgefordert keine Tierhaltungen.
  • Melden Sie tot aufgefundene Wildscheine sofort an das zuständige Veterinäramt.

Weitere Informationen

         

16.4.20: Faulbrutsperrbezirke aufgehoben

Im Landkreis Würzburg konnten alle Faulbrutsperrbezirke aufgehoben werden.

Die seit November 2016 im Landkreis Würzburg aufgetretene anzeigepflichtige Bienenkrankheit 'Amerikanische Faulbrut' konnte erfolgreich bekämpft werden, so dass das Gebiet des Landkreises jetzt wieder frei ist von dieser Bienenseuche.

 

 

1.10.19: West Nil Virus (WNV) Infektionen - Impfempfehlung Ständige Impfkommission Veterinärmedizin

Anfang September 2018 wurden erstmalig im Deutschland die Infektionen bei Vögeln und bei Pferden mit dem West-Nil-Virus, eine anzeigepflichtige Tierseuche,  diagnostiziert. Das Virus wird von Mücken übertragen.

Es zirkuliert vornehmlich in Vögeln, kann aber auch Menschen und Pferde infizieren.

West Nil Virus (WNV) Infektionen - Impfempfehlung der Ständige Impfkommission Veterinärmedizin

Angesichts der aktuellen Infektionssituation mit derzeit (Stand 30.09.2019) 59 Fällen (davon 15 bei Pferden) von West-Nil-Virus Infektionen informiert die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet)  über die anhaltende Notwendigkeit, Pferde in den betroffenen Regionen Mittel- und Ostdeutschlands gegen West Nil Virus zu immunisieren.

Die Mitteilung und weitere Informationen dazu können Sie abrufen

  • auf StIKo Vet (www.stiko-vet.de) und
  • beim Friedrich Loeffler Institut (https://www.fli.de/de/home).

                     

3.4.20: Aktuelles zur Blauzungenkrankheit

Geänderte innerstaatliche Verbringungsregelung für ungeimpfte Kälber

Ab dem 01.04.2020 wurde das innerstaatliche Verbringen weniger als drei Monate alter ungeimpfter Kälber dahingehend erleichtert indem die blutserologischen Untersuchung von diesen Kälbern künftig entfällt, wenn deren Muttertiere während der Trächtigkeit grundimmunisiert worden sind (mind. 28 Tage vor der Geburt abgeschlossen) und die Biestmilch des Muttertieres an diese zu verbringenden Kälber verabreicht wurde. Die geänderte Tierhaltererklärung können sie sich hier (s.u. „Zum Herunterladen“ ) herunterladen oder aber auch auf der Homepage des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

  

Blutuntersuchungen auf Blauzunge (BTV)

Seit dem 21.03.2020 werden BTV-Handelsuntersuchungen und BTV-Monitoring nicht mehr am Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durchgeführt. Die Untersuchungspflicht bleibt weiterhin bestehen. Wenden Sie sich daher bitte an die veterinärmedizinisch tätigen privaten Labore in Bayern.

  

Verbringungsregeln ab dem 18.5.2019 geändert

In einer Länder-Besprechung am 6.5.2019 wurde vor dem Hintergrund der aktuellen Risikoanalyse des FLI (Stand 26.4.2019) beschlossen, dass die derzeitig geltenden vereinfachten Verbringungsregelungen für ungeimpfte Tiere - nach einer Übergangsfrist bis 17.5.2019 - nicht weiter angewandt werden können. Die neu gefassten aktuellen Regelungen zum Verbringen erfahren Sie auf der Homepage des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

  

Landkreis Würzburg gehört seit 2.2.2019 zum Sperrgebiet

Aufgrund eines aktuellen Ausbruchs der Blauzungenkrankheit im Landkreis Calw ist eine Anpassung der BTV8-Restriktionszonen in Bayern erforderlich geworden, so dass der Landkreis Würzburg seit dem 2.2.2019 in vollem Umfang in der Restriktionszone liegt.

Bisheriges Geschehen

Im Dezember 2018 wurde in einem Bestand im Landkreis Raststatt (Baden Württemberg) die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) amtlich festgestellt. Daraufhin wurde um den Ausbruchsbetrieb das gesetzlich vorgeschriebene Restriktionsgebiet mit einem Radius von 150 km eingerichtet, welches das gesamte Land Baden-Württemberg, das Saarland sowie Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz umfasste.

In Folge der Tieruntersuchungen wurden weitere Ausbrüche in den betroffenen Restriktionsgebieten bekannt. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben Bayern über die Feststellung jeweils eines Falls der Blauzungenkrankheit mit Auswirkungen auf den Freistaat Bayern informiert. Die erweiterte Restriktionszone umfasst deshalb Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland zur Gänze, Hessen, NRW und Bayern in Teilen.

Handel mit Tieren

Beim Handel mit Tieren aus diesen Restriktionszonen kommt es zu Beschränkungen. Das Verbringen in Mitgliedstaaten und Gebiete, die offiziell als frei von Blauzungenkrankheit anerkannt sind, ist nur bei Einhaltung bestimmter unionsrechtlichen Bestimmungen möglich.

Empfängliche Tiere (insbesondere Rinder, Schafe und Ziegen) dürfen aus diesen Gebieten in freie Gebiete nur unter bestimmten Voraussetzungen verbracht werden (z. B. wenn die Tiere gegen BTV-8 geimpft oder mit negativem Ergebnis auf BT untersucht wurden).

Keine Ansteckungsgefahr für Menschen

Für Menschen ist diese Tierkrankheit nicht ansteckend.

Fleisch und Milchprodukte können gefahrlos verwendet werden. Betroffenen Tierhaltern empfänglicher Arten wird geraten, ihre Tiere baldmöglichst impfen zu lassen.

Zum Herunterladen:

Zum Weiterlesen:

                    

11.7.17: Impfung gegen Blauzungenkrankheit

Das Veterinäramt des Landratsamtes Würzburg teilt mit, dass alle Halter von Wiederkäuern im Landkreis Würzburg ab sofort ihre Tiere wieder freiwillig mit zugelassenen inaktivierten Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit (Serotyp 4 und 8) impfen lassen können. Die Entscheidung über eine Impfung obliegt damit der Verantwortung der Tierhalter. Das Landratsamt Würzburg hat dafür eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.Durchgeführte Impfungen sind dem Veterinäramt mitzuteilen bzw. durch den Tierhalter oder durch einen von ihm beauftragten Dritten (z. B. Impftierarzt) in der HIT-Datenbank zu erfassen.

Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung bei Wiederkäuern, die durch blutsaugende Stechmücken übertragen wird und führt insbesondere bei Schafen und Ziegen zu schweren Erkrankungen und auch Todesfällen. Der Erreger ist für den Menschen nicht gefährlich; auch Fleisch- und Milchprodukte können bedenkenlos verzehrt werden.

Die Blauzungenkrankheit ist in vielen europäischen Ländern (Frankreich, Italien, Kroatien, Slowenien, Serbien) präsent und breitet sich derzeit wieder weiter in Richtung Deutschland aus. Seit 2012 ist Deutschland anerkannt frei von Blauzungenkrankheit, nachdem sich die Krankheit zunächst 2006 und insbesondere 2007 bundesweit verbreitet hatte und mit einer behördlich angeordneten Impfverpflichtung wieder getilgt werden konnte.

 

           

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In unserem Bürgerservice von A bis Z finden Sie alle Dienstleistungen aus diesem Fachbereich.

            

Aufgaben des Fachbereichs

Die Aufgaben des Veterinärwesens

Sie sind im Landkreis Würzburg ansässig? Dann kümmert sich das Veterinärwesen am Landratsamt um diese Themen:

  • Bekämpfung der verschiedenen Tierseuchen, wie BHV1, Brucellose/Leukose, Hühnerpest, Maul- und Klauenseuche, Blauzunge, Tollwut
  • Überwachung der Ein-, Aus- und Durchfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen
  • Überwachung des Umgangs mit tierischen Nebenprodukten (Sicherstellung der korrekten Verwertung und Entsorgung)
  • Entgegennahme und Überprüfen von (anonymen) Hinweisen zu nicht artgerechter Haltung von Tieren 
  • Überwachung des Futtermittelverkehrs, Tierarznei-, Tierimpfstoff- und Betäubungsmittelverkehrs und auch der Vollzug des Arzneimittelgesetzes (AMG)
  • Durchführen von Schlachttier- und Fleischuntersuchungen (früher: Fleischbeschau) - zuständig als Kreisverwaltungsbehörde

 

Die Aufgaben der Lebensmittelüberwachung

Verbraucherschutz:

  • Bearbeitung von Bürger-, bzw. Verbraucherbeschwerden
  • Bearbeitung von Vorgängen aufgrund Meldungen von anderen Behörden
  • Überwachung von Rückrufaktionen bei Herstellern, Handel und Vertrieb
  • Erstellen und Bearbeitung von Rückrufen bei LM u. Bedarfsgegenständewarnungen
  • Unterstützung bei Überwachung von tierischen Lebensmitteln
  • Überwachung der Etikettierung - Täuschungsschutz bei Lebensmitteln, Kosmetische Mitteln, Tabakerzeugnissen und Bedarfsgegenständen
  • Zuarbeiten und Teilnahme bei überregionalen Kontrollbehörden
  • Zuarbeiten für die Staatsanwaltschaft als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft
  • Stellungnahme zu Bauanträgen und Gaststättenerlaubnissen
  • Überprüfung von Lebensmittel-Internetverkäufern

Überwachung von Lebensmitteln:

  • Kontrollen in Gaststätten, Märkten, Einzelhandel, bei Herstellern, Direktvermarktern, Festen 
  • Probenahme in Betrieben+
  • Durchführung von Anordnungen gegenüber Lebensmittelunternehmern
  • Etikettenkontrolle
  • Warenflussprüfung (Nachvollziehbarkeit der Waren)
  • Kontrolle von Winzern im Rahmen des Weinrechtes
  • Zuarbeit für andere Kreisverwaltungsbehörden

Kontrollen in Gaststätten, Märkten, Einzelhandel, Hersteller, Zentrallager, Direktvermarkter, Festen:

  • Probenahme in Betrieben
  • Durchführung von Anordnungen gegenüber Lebensmittelunternehmern
  • Etikettenkontrolle
  • Warenflussprüfung (Nachvollziehbarkeit der Waren) 
  • Kontrolle von Winzern im Rahmen des Weinrechtes
  • Zuarbeit für andere Kreisverwaltungsbehörden (z. B. Landratsämter, Gemeinden usw.)

Überwachung von Bedarfsgegenständen:

  • Überprüfung der Kennzeichnung von Produkten, wie Schuhe oder Gürtel
  • Tätigkeit zum Schutz vor Täuschung der Verbraucher
  • Probenahme zur Überprüfung von Konformitäten der Materialien
  • Überprüfung wegen Verwechselbarkeit mit Lebensmitteln
  • Zuarbeiten und Erstellen von Warnmeldungen
  • Überwachung von LM Verpackungen
  • Spielzeugkennzeichnung und Prüfung für den Schutz von Kindern
  • Überwachung beim Verkehr mit Kosmetika;

Überwachung von Tabakwaren:

  • Kontrolle der Warnkennzeichnungen, Kennzeichnung und der Verpackung
  • Überwachung der Zusatzstoffe bei Tabak (z. B. Feuchthaltemittel)
  • Probenahme im Rahmen der Marktüberwachung
  • Überprüfung der Waren im Großhandel, Internetangeboten und Einzelhandel

 

 

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