Seiteninhalt
31.10.2018

Trinkwasser in Greußenheim wird gechlort

Bei einer Routineuntersuchung des Trinkwassers in Greußenheim (Landkreis Würzburg) am 30. Oktober 2018 wurden coliforme Keime im Ortsnetz und im Hochbehälter festgestellt.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wird das Ortsnetz durch die Gemeinde vorsichtshalber gechlort.

Die aufgefundenen Keime sind sogenannte Indikator-Keime, die einen Hinweis auf eine Verunreinigung darstellen und keine Krankheiten verursachen. Deshalb ist es nicht nötig, das Trinkwasser abzukochen. Die Chlorzugabe erfolgt im Rahmen der Trinkwasserverordnung. Das Trinkwasser kann als Lebensmittel weiterhin vollumfänglich genutzt werden.

Die Chlorung wird voraussichtlich die nächsten Wochen andauern, bis alle nach der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen mikrobiologischen Proben gezogen und ausgewertet und alle Untersuchungen am Ortsnetz durchgeführt sind.

Bürgermeisterin Karin Kuhn informierte bereits gestern Nachmittag die rund 1620 betroffenen Bürgerinnen und Bürger mit Handzetteln von der Chlorung.